Mobilität -

Dreiseitenkipper von Unsinn Spinlock erleichtert Ladungssicherung

Mit pfiffigen Details rüstet die Firma Unsinn ihre neuen Anhänger für Bauhandwerker und Galabauer aus.

UDK steht für Unsinn Dreiseiten Kipper. Für das jüngste Mitglied dieser Modellserie haben sich die Anhängerspezialisten aus dem Landkreis Neu-Ulm etwas Besonderes einfallen lassen. Das patentierte Spinlock-System macht die Ladungssicherung noch einfacher und flexibler.

Die Zurrpunkte können sowohl innerhalb der Bordwände verwendet werden, als auch unter dem Ladeboden, wenn sperriges Gerät ohne Bordwände transportiert werden muss, weil es seitlich über die Ladebrücke ragt. Auf jeder Längs­seite sind neun Zurrpunkte verbaut, die jeweils mit bis zu 1.500 kg belastet werden können – ein Spitzenwert in der Klasse der Anhänger mit 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Die Nutzlast des 4.260 mm langen und 2.040 mm breiten Zweiachsers (Innenmaße) liegt bei 2.360 kg.

Gedacht ist der UDK 3542-14-2040 für den Einsatz im Bauhandwerk oder im Garten- und Landschaftsbau. Mit dem Dreiseitenkipper können neben Schüttgut auch kleinere Baumaschinen transportiert werden. Das Kippen übernimmt eine Elektro-Hydraulik, bei deren Ausfall eine Nothandpumpe zur Verfügung steht, die keine Muskelkraft erfordert. Stattdessen lässt sich das Notfallsystem mit einem Akkuschrauber bedienen.

Humbaur: Flexible Zurrpunkte

Zurrpunkt im Humbaur-Koffer

Die Firma Humbaur hat ihre Kofferaufbauten und Sandwichkofferanhänger ebenfalls mit einem neuen System zur Ladungssicherung ausgestattet. Das Besondere: Die Zurrpunkte in den Bodenschienen lassen sich verschieben und können somit schnell an jede Ladesituation angepasst werden. Die nachrüstbaren Sicherungspunkte sind mit einer Spannkraft von 800 daN (De­kanewton) auch für hohe Lasten ausgelegt und können über die ge­samte Ladelänge verschoben werden. ste

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