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Statistisches Bundesamt Sondereffekt lässt Insolvenzen steigen

Zu Jahresbeginn mussten sich in Deutschland wieder mehr Unternehmen insolvent melden als noch im Vormonat.

Die Zahl der Firmenpleiten stieg im Januar gegenüber dem Dezember um 11,3 Prozent auf 2.454, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sei jedoch kein allgemeiner Trend, da die Zunahme vor allem auf Nachmeldungen nordrhein-westfälischer Gerichte zurückzuführen sei. In den meisten Bundesländern habe es einen Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen gegeben.

Der Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen führte auch zu einem leichten Plus bei den Gesamtinsolvenzen um 0,9 Prozent auf 13.739. Die Zahl der übrigen Schuldner ging laut der Behörde leicht um 1,1 Prozent auf 11.285 zurück. Davon entfielen bundesweit 8.816 Insolvenzen auf Verbraucher.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten für Januar dieses Jahres mit 2,5 Milliarden Euro angegeben. Im Vorjahresmonat waren es noch 3,3 Milliarden Euro.

ddp

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