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Performance zeigt moderne Alpenüberquerung Sölden: Gletscherschauspiel "Hannibal"

Es ist eine Performance in 3.000 Meter Höhe, ein spektakuläres Naturtheater vor der Kulisse des Rettenbachgletschers in Sölden. Am 21. April 2017 ist es wieder soweit: Pistenbullys werden zu tanzenden Elefanten, Skilehrer zu einer Armee und Schnee, Licht und Feuer begleiten "Hannibal" bei seiner Alpenüberquerung.

Hannibal Naturtheater Sölden
Die größte Bühne der Welt: Der Rettenbachgletscher in Sölden. -

Hannibals Alpenüberquerung im Jahr 218 v. Chr. wird bei diesem Schauspiel auf die Gegenwart adaptiert. Inspiriert von der Airshow von RedBull entstand die Idee, die Geschichte mit Motocrossern, Skidoo-Fahrern, Paraglidern, Speedflyern, Fallschirmspringern, Skilehrern, Tänzern, Schauspielern, Helikoptern und Flugzeugen der Flying Bulls nachzuerzählen. Alle zwei Jahre findet das Spektakel auf dem Rettenbachgletscher statt. Da Hannibal die Alpen in Wahrheit nicht im Ötztal überquert hat, muss sich Erzähler Harald Krassnitzer dabei auch nicht allzu genau an historische Fakten halten. Das Naturtheater ist eine zeitgenössische Performance, die größte ihrer Art auf der ganzen Welt.

Da sich das Wetter aber das Recht herausnimmt, unberechenbar zu sein, kommt kurzfristig nicht immer alles, was geplant ist, zum Einsatz. Dreimal musste das Naturtheater deshalb schon ganz ausfallen. "Manche Teile können nicht gezeigt werden, wenn das Wetter nicht mitmacht", sagt Regisseur Hubert Lepka. Vor zwei Jahren war das leider der Fall: Für die Flugzeuge der Flying Bulls war ein Start nicht möglich. Was auf dem Gletscher in 3.000 Meter Höhe bei "Hannibal" geboten war, sehen und lesen Sie in der Bildergalerie.

Gletscherschauspiel "Hannibal"

Alle Informationen zum Gletscherschauspiel am 21. April 2017 unter hannibal.soelden.com.

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