Bildergalerie: So habe ich meinen Betrieb digitalisiert

Volker Kiesel
© Meister Heuser/Kiesel Elektrotechnik
Volker Kiesel, Geschäftsführer Kiesel Elektrotechnik in Rottenburg

Die Digitalisierung ist mein ständiger Begleiter, etwa, wenn es um die Smart-Home-Anlagen unserer Kunden geht. Im Betrieb nutzen wir eine App zur Kommunikation im Team, mit Partnern und Kunden. So können wir Mitteilungen und Bilder über das Smartphone verschicken. Meinen Mitarbeitern stelle ich Diensthandys, die wir zur Zeiterfassung nutzen. Im nächsten Schritt wollen wir unsere Verwaltung digitalisieren und Smart Services für die Kunden entwickeln.

Christoph Kynast
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Christoph Kynast, Geschäftsführer Kynast ­Elektrotechnik in Dermbach

Wir legen großen Wert darauf, dass die Digitalisierung zu einer Vereinfachung unserer betrieblichen Abläufe führt. Uns geht es darum, Projekte besser skalieren zu können, effizienter zu arbeiten und am Ende des Tages Zeit und Kosten im Sinne unserer Kunden zu sparen. Wir nutzen zum Beispiel eine Handwerkersoftware und lassen ­unsere Mitarbeiter regelmäßig vom Hersteller schulen. Außerdem entwickeln wir gerade eine eigene App mit einem Softwarehaus. Diese soll uns die Personalplanung auf der Baustelle erleichtern.

Marcus Dodel
© Bettina Theisinger Fotodesign
Marcus Dodel, Geschäftsführer M. u. W. Schlecker Elektrische Anlagen in Ulm

Auf dem Weg zum Handwerk 4.0 stehen sämtliche Prozesse in unserem Unternehmen auf dem Prüfstand. Wir setzen auf eine konsequente Digitalisierung des gesamten Betriebes u. a. auch durch den Einsatz von Tablets bei allen Monteuren. Mit einer App erleichtern wir unseren Mitarbeitern Arbeitsabläufe und Dokumentation des Auftrags bis hin zur Abrechnung durch unser Büro. Unsere unternehmerische Zukunft sehen wir nicht nur in der Digitalisierung, sondern darüber hinaus auch im Innovationsmanagement, in dem wir systematisch und kontinuierlich Neuerungen prüfen und einführen. Wir haben Strukturen geschaffen, die unsere Mitarbeiter ermuntern ihr Potenzial an Ideen einzubringen und umzusetzen.

Michael Müller
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Michael Müller, Geschäftsführer Erich Müller GmbH in Freudenstadt

Das Thema Digitalisierung im Handwerksbetrieb wird immer wichtiger und lässt sich aus meiner Sicht nicht mehr ausblenden. Wer jetzt nicht auf den Zug Digitalisierung aufspringt, hat in fünf bis zehn Jahren verloren. Dabei geht es nicht darum alles auf einmal umzusetzen, sondern dies Schritt für Schritt zu tun. Man muss seine Mitarbeiter abholen und in den Prozess einbinden.

Johannes Damberger
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Johannes Damberger, Inhaber Firma Smartbergerin München

Da ich im Bereich Sicherheitstechnik, Systemintegration und Smart Home arbeite, ist die Digitalisierung täglicher Inhalt meiner Arbeit. Meinen Betrieb habe ich erst 2017 gegründet und von Anfang an zu 100 Prozent digital aufgestellt. Hier bin ich im Vorteil gegenüber den Firmen, die ihre Prozesse im Nachhinein digitalisieren müssen. Besonders wichtig sind mir sichere und intuitive Anwendungen, dir mir im Arbeitsalltag Zeit sparen. Außerdem lege ich Wert auf gute Hardware, damit das papierlose Büro auch in der Praxis funktioniert.

Harald Beckl
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Harald Beckl, Geschäftsführer Harald Beckl ­Karosserie + Lack in Langenselbold

Wir haben die Corona-Zeit genutzt, um unsere Prozesse weitergehend zu digitalisieren. Gerade im Karosseriebauerhandwerk können wir nur mit komplett digitalisierten Abläufen den hohen Anforderungen bei der Reparatur hoch komplexer Fahrzeuge gerecht werden. Auch die Anforderungen von Kunden und Versicherern bzw. ­Flotten nach aktuellen Informationen, wie etwa das Tracking des Reparaturfortschritts, kann man nur durch die entsprechenden "digitalen Helfer" realisieren.

Markus Gentner
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Markus Gentner, Geschäftsführer Serviceglaserei Gentner in Freiburg

Für uns ist die Digitalisierung eine der Hauptsäulen unseres Geschäftsmodells. Multiple Aufträge in hoher Anzahl sind nur mit der Digitalisierung wirtschaftlich auszuführen. Da wir auf der Suche nach Systemen so oft an Grenzen kamen, haben wir selbst das Unternehmen Flixworker gegründet um kostengünstig eine flexible, cloudbasierte Plattform bereitzustellen, die zwischen einem und 100 Mitarbeitern extreme Zeitersparnis im Ablauf aller Aufträge schafft.

Peter Samtleben
© HWK Halle
Peter Samtleben (li.), Geschäftsführer Metallbau ­Samtleben in Halle (Saale)

Im Zuge der Digitalisierung unseres Betriebs haben wir ein neues Firmengebäude errichtet und unsere Arbeit im Bereich Schließ- und Sicherheitstechnik modernisiert. Die Schlüssel der Kunden werden nun digital erfasst und die Daten mit einer zugeordneten Nummer gespeichert. So können wir die Schlüssel beliebig reproduzieren, ohne dass der Kunde jedes Mal ein neues Muster vorbeibringen muss. Zudem werden die Schlüsselmaschinen im ­Firmengebäude künftig digital gesteuert.

Peter Maier
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Peter Maier, Geschäftsführer Optik Schmuck Maier in Nabburg

Wir haben unsere Buchhaltung komplett digitalisiert, um der Umwelt zuliebe Papier zu schonen und Stauraum nicht unnötig zu verschwenden. Rechnungen werden direkt über das Smartphone hochgeladen und auch die Weiterleitung an den Steuerberater läuft komplett digital ab. Unseren Kunden bieten wir viele digitale Services, wie Videoberatung und Augenprüfung in 3D.

Christian März
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Christian März, Geschäftsführer Malerbetrieb März in Neumarkt

2018 wurden die Prozesse komplett digitalisiert. Wir leben den papierlosen Betrieb zu 100 Prozent. Ob Stundenerfassung, Aufmaße vor Ort, Projektlisten oder Arbeitsanweisungen an Mitarbeiter - alles wird mit einfachen Tools ausschließlich digital kommuniziert. Vorteil für alle Mitarbeiter: Kein Suchen, hohe Ersparnis von Folgekosten im Backoffice, permanente Verfügbarkeit aller Dokumente und völlige Datensicherheit - transparent und nachvollziehbar.

Frank Hofmann
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Frank Hofmann, Geschäftsführer Hofmann Massivholzbearbeitung in Küps-Schmölz

Wir sind ein kleiner Handwerksbetrieb und haben uns als Zulieferer der Möbelindustrie spezialisiert. Inzwischen verfügen wir über drei CNC-Maschinen, die teilweise mit dem Internet kompatibel sind. Unser Betrieb ist vollständig mit WLAN ausgestattet, dies ermöglicht uns eine schnellstmögliche Kommunikation, beispielsweise mit Technikern der Maschinenhersteller. In Kürze wird zudem eine interne Serverlösung eingeführt, so dass alle Rechner miteinander vernetzt sind.