Mobilität -

Testpersonen gesucht Simulator misst Stress beim Fahrer

Ein neuer Fahrsimulator könnte den Autoverkehr sicherer machen. Forscher der Uni Klagenfurt arbeiten an einem System, das Stress und Emotionen beim Fahren erkennen. Zurzeit werden Testpersonen gesucht.

Mit diesem Fahrsimulator wollen die Wissenschaftler vom Institut für Intelligente Systemtechnologien eine Technologie entwickeln, mit der automatisch Emotionen und Stress im Straßenverkehr erkannt werden. "Gewisse Indikatoren wie Unsicherheit, Wut oder Ablenkung wollen wir mit Messgeräten für Biosignale aufzeichnen und daraus Prognosen generieren, wie sich die weitere Fahrsituation entwickeln könnte", erklärt Projektmitarbeiter Markus Gutmann.

Gefahren erkennen

Dafür werden Bewegungen, Atmung, Herzfrequenz und galvanischer Hautwiderstand registriert sowie EKG und EEG an die Testpersonen angeschlossen. Langfristig zielt die Forschung auf die Entwicklung einer Technologie ab, die mit wenig Aufwand sowohl den Fahrerzustand vorherzusagen kann, als auch Fahrerinnen und Fahrer dabei unterstützt, gefährliche Situationen schon vorher zu erkennen.

Derzeit wird die Software für den Fahrsimulator entwickelt. Mit ihr sollen auf Knopfdruck verschiedene Fahrsituationen hergestellt werden können. In einem nächsten Schritt wollen die Forscher und Techniker mit Hilfe von Testpersonen Daten sammeln und für die Entwicklung eines "künstlich intelligenten" Systems auswerten.

Wer sich als Proband zur Verfügung stellen möchte, kann sich an Markus Gutmann wenden. ste

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