Wiesbaden -

Karriere mit Lehre Silberne und Goldene Meisterbriefe verliehen

Für 40 oder 50 Jahre im Handwerk wurden 22 Handwerkerinnen und Handwerker aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis geehrt.

Meister wird man in einem Handwerkerleben nicht alle Tage, sondern nur ein einziges Mal. Auf 40 und 50 Jahre der eigenen Meisterschaft zurückzublicken, ist also etwas ganz Besonderes“, sagte Kammerpräsident Klaus Repp in seiner Begrüßung im Rahmen einer Feierstunde im Meistersaal der Handwerkskammer Wiesbaden für die insgesamt 22 Meisterjubilarinnen und Meisterjubilare aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, die vor 40 beziehungsweise 50 Jahren ihre Meisterprüfung absolviert haben und ihre Silbernen und Goldenen Meisterbriefe entgegennahmen.

Vorbilder für die „Karriere mit Lehre“

„Das Handwerk braucht Beispiele wie Sie, gerade heute, wo immer weniger junge Menschen eine ‚Karriere mit Lehre‘ und die sich anschließende Meisterprüfung anstreben“, mahnte Repp die Zuhörer. „Ihre Generation hat nicht lange gefackelt, sondern angepackt und durchgehalten. Genau das können Sie sich heute zugutehalten, denn das war und ist der Schlüssel zum persönlichen Erfolg.“ Auch der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, und der Wiesbadener Stadtrat Detlef Bendel stellten in ihren Grußworten die außerordentliche Lebens­leistung der Geehrten heraus.

Silberne und Goldene Meisterbriefe verliehen

„Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Ich danke Ihnen für das, was Sie für die Gemeinschaft und für die Region geleistet haben und immer noch leisten. Bitte geben Sie Ihr Wissen weiter“, so Kilian. „Sie waren Ausbilder und Arbeitgeber mit der damit verbundenen sozialen Verantwortung. Nun sind Sie Teil der langen Handwerkstradition geworden“, ergänzte Bendel.

Gemeinsam mit den Ehrengästen überreichten Repp, Kammerhauptgeschäftsführer Bernhard Mundschenk und der stellvertretende Kreishandwerksmeister Holger Balz, der den Jubilaren die Glückwünsche der Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus überbrachte, die Silbernen und Goldenen Meisterbriefe.

„Handwerker ist man ein Leben lang und wer rastet, der rostet. Die Silbernen und Goldenen Meisterbriefe sollen Sie keinesfalls veranlassen, sich zur Ruhe zu setzen, sondern Ihnen vielmehr ins Bewusstsein rufen, dass Sie nach wie vor mit Leib und Seele Handwerker sind und etwas bewegen können“, schloss Repp.

Silbener Meisterbrief

Manfred Becker, Wiesbaden, Maler und Lackierer
Rolf Bierod, Schlangenbad, Fleischer
Curt Burkhardt, Wiesbaden, Maler und Lackierer
Gerd Gros, Taunusstein, Kraftfahrzeugtechniker
Gerd Koolhof, Wiesbaden, Tischler
Werner Lang, Wiesbaden, Fotograf
Lothar Neugebauer, Bad Schwalbach, ­Elektrotechniker
Jürgen Reuter, Waldems, Zimmerer
Gert Scharfenberg, Wiesbaden, Metallbauer
Joachim Schild, Wiesbaden, Gold- und Silberschmied
Manfred Schmidt, Wiesbaden, Gebäudereiniger
Helmut Weiler, Lorch, Metallbauer
Ulrike Wiemer, Wiesbaden, Friseurin

Goldener Meisterbrief

Rudolf Affelder, Niedernhausen, Metallbauer
Norber Bauer, Wiesbaden, Friseur
Horst Hankammer, Wiesbaden, Installateur und ­Heizungsbauer
Dieter Hopf, Taunusstein, Zupfinstrumentenmacher
Wolfgang Kilbinger, Wiesbaden, Maler und Lackierer
Peter Kreutzer, Taunusstein, Maler und Lackierer
Edgar Ohl, Wiesbaden, Kraftfahrzeugtechniker
Peter Schranz, Eltville, Tischler
Wilfried Schuster, Hünstetten, Tischler

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