Sächsischer Handwerkstag -

Handwerkskammern kooperieren Sachsen und Franzosen vertiefen ihre Zusammenarbeit

Sachsens Handwerk strebt eine enge Zusammenarbeit mit den französischen Kollegen an. Hochrangige Vertreter beider Seiten haben in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden Mitte Mai eine Kooperationsvereinbarung unterzeichneten.

Die Vereinbarung zwischen der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern und dem französische Regional-Dachverband des Handwerks Ile de France (Chambre Régionale des Métiers et de l´Artisant d´Ile de France) umfasst die Bereiche Handwerkspolitik, Öffentlichkeitsarbeit, die Zusammenarbeit bei der Aus- und Weiterbildung sowie die Unterstützung der Betriebe beim Markteintritt im Partnerland.

Auf sächsischer Seite unterzeichneten die Handwerkskammern Dresden, Chemnitz und die Handwerkskammer zu Leipzig die Vereinbarung. Die drei Kammern repräsentieren 60.000 Handwerksbetriebe. Die acht französischen Handwerkskammern, die dem regionalen Dachverband Ile de France angehören, vertreten 168.000 Betriebe.

Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Wenn wir heute feststellen, dass Deutschland und Frankreich wirtschaftlich stabiler da stehen als andere Länder in Europa, dann hat das etwas mit dem engmaschigen Netz kleiner und mittelständischer Betriebe und der Qualität der dualen Ausbildung zu tun. Wir wollen die vorhandenen Beziehungen vertiefen, um letztlich möglichst gute Rahmenbedingungen für unsere Betriebe zu erreichen.“

Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand im Rahmen des Deutsch-Französischen Kammertreffens vom 15. bis 17. Mai statt.

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten