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Änderungen seit 1. April 2016 Neuerungen im KfW-Programm "Energieeffizient Bauen"

Seit 1. April 2016 gelten für das KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" einige Neuerungen: für Bauherren wird der Förderhöchstbetrag verdoppelt und der neue KfW-Effizienzhausstandard 40 plus wurde eingeführt.

Bauherren dürfen sich seit 1. April 2016 über einen Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit der KfW von 100.000 Euro freuen. Das ist doppelt so viel wie bisher. Die Zinsverbilligung und -bindung kann jetzt statt wie bisher für zehn Jahre auch für 20 Jahre in Anspruch genommen werden. Außerdem können Bauherren einen Baubegleitungszuschuss in Anspruch nehmen. Dieser beläuft sich auf 50 Prozent oder maximal 4.000 Euro der Kosten für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten.

Neu eingeführt wird er Standard "KfW-Effizienzhaus 40 Plus" für Gebäude, die Energie erzeugen und speichern und ihren geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken. Die Standards "KfW-Effizienzhaus 55" und "KfW-Effizienzhaus 40" gibt es auch weiterhin. Der Förderstandard "KfW-Effizienzhaus 70" läuft hingegen zum 31. März 2016 aus. Für das "KfW-Effizienzhaus 55" verlangt die KfW" ab sofort ein vereinfachtes Nachweisverfahren.

Die neuen Tilgungszuschüsse

  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus: 15 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 40: 10 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 55: 5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit

Das KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" ist Teil CO2-Gebäudesanierungsprogramms, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.

Neuerungen seit dem 1. April enthält auch das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen". Vor dem Hintergrund steigender Wohnungseinbrüche weitet das Programm die Förderung für Maßnahmen zum Einbruchschutz aus. Neu sind Kredite zu günstigen Zinsen für Einbruchschutzmaßnahmen von Wohnungseigentümern und Mietern: bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit können bei der Hausbank beantragt werden. Mehr Maßnahmen wie der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster sind in Zukunft förderfähig. dhz

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm "Energieeffizient Bauen" und zum Programm "Altersgerecht Umbauen".

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