Panorama -

Handwerk veröffentlicht Imagekampagne Neuer Kinospot: "Der Weg des Meisters"

Mit einem aufwendigen Kinospot, der in der Manier traditioneller Kung-Fu-Filme produziert wurde, will das Handwerk auf die Fortbildung zum Meister aufmerksam machen. Ab dem 1. Dezember läuft der 60-sekündige Film "Der Weg des Meisters" in deutschen Kinos. Der Spot soll zeigen, dass sich eine Fortbildung zum Meister lohnt – trotz oder vielleicht gerade wegen der Anstrengungen.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Imagekampagne

Ein Friseursalon im Dämmerlicht, eine fordernde Stimme. Dann öffnet sich die Tür und heraus tritt ein schüchterner Friseurgeselle mit roten Haaren und Segelohren. Er will Meister seines Faches werden. Wie ein Schüler der chinesischen Kampfkunst begleitet ihn sein grimmiger Meister, gespielt von Christian Hoelzken, nun auf diesem harten Weg der Perfektion. Der Lehrling, Alex Appleby, kämpft und schwitzt, stählt seinen Körper in der unbeugsamen Natur, meditiert in der Einsamkeit der Berge und findet schließlich sein inneres Ich. Nach einem harten Training überzeugt er seinen Meister und schafft die Prüfung. Er darf sich nun selber Meister nennen. Oder anders ausgedrückt: Er ist nun ein Shaolin.

Der Weg zum Meister ist schwer aber lohnenswert

Der 60-sekündige Kinospot "Der Weg des Meisters" läuft bundesweit vom 1. bis 28. Dezember. Der Film wurde im Stil traditioneller Kung-Fu-Filme produziert und verbindet die Meisterausbildung im Handwerk mit der Ausbildung eines Shaolins. Das soll den Zuschauern auf unterhaltsame Art und Weise zeigen, dass sich Einsatz, Ausdauer und Entschlossenheit bei der Meisterausbildung letztendlich auszahlen, denn die Fortbildung kann zu einer großen Karriere im Handwerk führen. "Im Mittelpunkt beider Ausbildungen stehen Eigenschaften wie Ausdauer, Stärke, Disziplin, Willenskraft und Entschlossenheit. Und motivierte Meisterschüler werden im Handwerk immer gebraucht”, sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Der Film zeigt spielerisch, dass der Weg zum Meister sehr schwer, aber lohnenswert ist.

Neue Imagekampagne des Handwerks - Der Weg des Meisters

Humor darf nicht auf der Strecke bleiben

Federführend bei der Produktion waren die Firma Bigfish und der 39-jährige Werbefilmregisseur Daniel Warwick. Der gebürtige Engländer lebt in Berlin und Lissabon. "Das Shaolin-Filmgenre eignet sich perfekt, um die Bedeutung des Meistertitels zu vermitteln und gleichzeitig den tatsächlichen 'Weg' eines jeden Meisters auf komödiantische Kung-Fu-Art verständlich zu machen", sagt Warwick. Er verleiht dem Spot durch seinen Humor eine ganz eigene Handschrift. Dabei ist es ihm wichtig, die Ernsthaftigkeit der Inszenierung zu bewahren. Ein Beispiel: Die beiden Darsteller stehen in Kung-Fu-Kostümen auf einem asiatischen Boot in einem Bergsee in 2.000 Meter Höhe. Der angehende Friseurmeister schnappt mit seiner Schere nach einer Fliege, während ein perfekt frisiertes Pony dem Treiben von einer Insel aus zuschaut. " Diese Kombination aus Absurdität und Ernsthaftigkeit bringt mich immer wieder zum Lachen", sagt Warwick. Insgesamt waren etwa 100 Personen mit der Spotproduktion und den dazugehörigen Vor- und Nachbereitungen beschäftigt. aro

Weg des Meisters. Das Handwerk

Die neue Imagekampagne des Handwerks wurde in der Manier traditioneller Kung-Fu-Filme produziert und will auf die Fortbildung zum Meister aufmerksam machen.

Mehr zum Thema
© deutsche-handwerks-zeitung.de 2017 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

* = Pflichtfelder. Bitte ausfüllen