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Die neue Art des Mauerns Mörtelpads von Franken Maxit gehen in die Serienproduktion

Eine Erfindung aus Franken könnte Maurerkelle und Mischmaschine überflüssig machen. Auf der Messe Bau in München wurde das Mörtelpad vorgestellt, jetzt beginnt die Firma Franken Maxit mit der Serienproduktion.

Mit dem Mörtelpad werde sich der Arbeitsablauf auf der Baustelle erheblich verkürzen, da aufwändige Vor- und Nachbereitungsarbeiten entfallen. "Packung auf – Wasser drauf", heißt die Devise bei Maxit.

Das Mörtelpad sieht aus wie eine Fliese oder eine Fußbodenplatte und besteht aus trockenem Leichtdünnbettmörtel, einem Glasfasergewebe und einem wasserlöslichen Schmelzkleber. Die Platten werden einfach im Verbund auf den feuchten Ziegel aufgelegt, bei Bedarf zugeschnitten und dann gewässert. Die richtige Wassermenge zeigen die wannenartigen Vertiefungen der rund 300 Gramm schweren Pads an. Nächster Ziegel drauf, vier leichte Schläge mit dem Gummihammer – fertig.

Der Schmelzkleber bindet innerhalb von drei Minuten ab und die nächste Reihe Mauersteine kann aufgesetzt werden. "Unsere Mörtelpads reduzieren den Kosten- und Zeitaufwand auf der Baustelle enorm. Zeitgleich sind ihre bauphysikalischen Werte mindestens genauso gut wie bei konventionellem Dünnbettmörtel", sagt Hans-Dieter Groppweis, Geschäftsführer bei Franken Maxit.

Mörtelpad: Die neue Art des Mauerns

Unabhängige Untersuchungen des Instituts für Bauforschung der RWTH Aachen würden das bestätigen. "Die guten Festigkeitseigenschaften des Mörtelpads konnten gerade unter Druck- und Biegebeanspruchung wissenschaftlich nachgewiesen werden. Sie sind entscheidend für eine hohe Stabilität des Außenmauerwerks", sagt Entwicklungsleiter Friedbert Scharfe. Dementsprechend wurde das neue Maxit-Mörtelpad wie ein herkömmlicher Dünnbettmörtel in die Mörtelklasse M10 eingestuft.

Die Mörtelpads werden palettenweise direkt zur Baustelle geliefert. Das Anmischen des Mörtels entfällt genauso wie die damit verbundene Staubbelastung. Nach der Arbeit muss kein Werkzeug mehr gesäubert werden. Anders als überflüssiger Mörtel können die Pads gelagert und auf der nächsten Baustelle weiterverwendet werden.

Mit dem Mörtelpad könne sich der Maurer wieder auf das Wesentliche konzentrieren: den Mauervorgang. "Das ermöglicht mehr Leistung bei gleicher Zeit- und Personalplanung", verspricht Geschäftsführer Groppweis den Bau­unternehmern.

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