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Neuheit zur "Bau 2019": LED-Handlaufbeleuchtung MetallArt setzt Treppen mit Licht in Szene

Integrierte LED-Beleuchtungen avancieren zum Trend für gehobene Geländerkonstruktionen. Das Handwerksunternehmen MetallArt stellt zur Fachmesse Bau vom 14. bis 19. Januar in München eine Lösung für Handläufe vor.

Mit ihren innovativen Treppen hat sich die Firma MetallArt aus Salach bei Göppingen einen Ruf erarbeitet, der weit übers Ländle hinausstrahlt. Mit der LED-Handlaufbeleuchtung reagiert MetallArt auf Kundenwünsche, die immer wieder an das international tätige Unternehmen herangetragen wurden. "Da wir keine adäquaten Ausführungen am Markt fanden, ergriffen wir selbst die Initiative zur Konzeption einer LED-Handlaufbeleuchtung", erklärt Unternehmenssprecherin Nadja Urbitsch. Für die Sparkasse Bayreuth und die Firmenzentrale von Truma in Putzbrunn bei München wurden erste Projekte bereits in die Tat umgesetzt.

Die neue LED-Handlaufbeleuchtung kann zusammen mit der Treppe als integriertes System oder auf Wunsch auch gesondert angefragt werden. Ausgerichtet ist die Lösung auf Innenräume, aber die Spezialisten von MetallArt tüfteln bereits an einer Handlaufbeleuchtung für Außentreppen, die voraussichtlich in zwei Monaten lieferbar sein wird.

MetallArt

Die LED-Einbaustrahler von MetallArt sind für eine Umgebungstemperatur von minus 40 bis 125 Grad Celsius ausgelegt. Sie leuchten punktuell in Neutralweiß mit einer Farbtemperatur von 5.000 Kelvin und einem Abstrahlwinkel von 120 Grad. Mithilfe eines Dimmers kann die Lichtintensität variiert werden. Voraussetzung für den Einbau der Edelstahlstrahler ist ein Hohlkörper mit einer Einbautiefe von mindestens 20 Millimeter.

Die indirekten Handlaufbeleuchtungen sind nicht nur zur Orientierung bei Dunkelheit zweckmäßig, sondern sorgen auch für eine exklusive Atmosphäre. Denn ihr Licht rückt die Treppe selbst ins Rampenlicht und hebt dezent ihre Rolle als architektonisches Designelement in exklusiven Gebäuden hervor.

"Treppe des Jahres" im Paneum

Damit unterstreicht die Beleuchtung gleichzeitig den Anspruch von MetallArt als Premiumhersteller, Maßstäbe im ästhetisch anspruchsvollen Sondertreppenbau zu setzen. Die Konstruktionen aus Salach finden sich seit Jahren unter den Siegern im Wettbewerb um die "Treppe des Jahres" wieder. 2017 gab es den Preis für die zentrale Treppe im Paneum, einem Museum im österreichischen Asten in der Nähe von Linz.

Wolf D. Prix, Gründer des renommierten Architekturbüros Coop Himmelb(l)au, hatte die über mehrere Etagen verlaufende Wendeltreppe als Blickfang und Ankerpunkt der "Wunderkammer des Brotes" konzipiert. "Die Treppe verschmilzt gewissermaßen mit dem Raum und trägt zu dessen Wirkung auf den Betrachter entscheidend bei", urteilte die Jury. Die statisch mittragende Stahluntersichtsverkleidung mache die Konstruktion zu einem echten Hingucker. Dabei handelt es sich um eine Eigenentwicklung, die die Statik und die Schwingungseigenschaften der Treppe unterstützt. Zur Internationalen Handwerksmesse in München wurde MetallArt dafür mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet.

Projekte für Max Mara und Steelcase

Auch in diesem Jahr hat MetallArt wieder einige preisverdächtige Treppenprojekte umgesetzt wie die vierläufige Stahltreppe mit ellipsoid gerundetem Grundriss für den Flagshipstore der italienischen Luxusmarke Max Mara in Wien, die gewendelte Designtreppe mit brüstungshohen Kastenwangen für die Firma Steelcase in München oder die Faltwerktreppe mit Ganzglasgeländer in einer privaten Villa in Lampertheim.

Mit seinem Know-how und dank modernster Fertigungstechnologien gehört MetallArt zu den international gefragtesten Treppenbauern. Der Kundenkreis umfasst inzwischen Architekten und Bauherren nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern auch aus Aserbaidschan, Bahrain, China, Frankreich, Luxemburg, Mallorca, den Niederlanden, Nigeria, Polen, Rumänien, Russland und den USA.

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