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Statistisches Bundesamt Mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe

Im Verarbeitenden Gewerbe waren im Februar 2008 mehr Menschen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Laut dem Statistischen Bundesamt waren Ende Februar in Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig.

Damit erhöhte sich die Anzahl der Betriebe in den neuen Bundesländern im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent, während es in Westdeutschland nur 1,1 Prozent waren.

Die Zahl der Beschäftigten stieg laut der Behörde im Osten um etwa 30.000 Personen oder 4,9 Prozent, im Westen um 2,2 Prozent oder rund 110.000 Beschäftigte. Auch die Entgelte wuchsen deutlich: In Ost um 7,8 Prozent und in West um 5,0 Prozent. "Der Aufschwung kommt bei den Menschen in den neuen Ländern an", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), der zugleich Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder ist. Der Anstieg des Auslandsumsatzes um 10,9 Prozent im Osten und 9,9 Prozent im Westen "zeigt deutlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in den neuen Ländern sehr hoch ist", betonte Tiefensee. Dennoch sei Ostdeutschland noch deutlich vom Niveau der alten Länder entfernt.

Bundesweit waren Ende Februar in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Den stärksten Zuwachs bei den Beschäftigtenzahlen gab es im Maschinenbau, in der Metallverarbeitung und bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Einen Beschäftigtenrückgang verzeichnete die Chemiebranche.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Februar 2007 deutschlandweit um 6,1 Prozent auf 714 Millionen zu. Die Summe der Löhne lag mit 17,1 Milliarden Euro um 5,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.

ddp

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