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Gruber-Gruppe gewinnt Fahrzeug der Rekordpraktikanten MAN-Transporter bleibt dem Handwerk treu

Der Transporter der Rekordpraktikanten fährt weiter fürs Handwerk. Sponsor MAN hat den TGE mit 140 PS unter den gastgebenden Betrieben verlost. Gewinner ist die Gruber Unternehmensgruppe aus der Oberpfalz.

Am 13. April erhielt Johanna Gruber im MAN Truck Center in München die Schlüssel für den blauen Kastenwagen mit Hochdach. Die Ehefrau von Firmenchef Gerhard Gruber freute sich riesig über den Gewinn. "Viele unserer Mitarbeiter sind sehr Auto-affin und freuen sich schon darauf, einmal den MAN zu fahren", sagte die Personalleiterin der Gruber-Gruppe mit knapp 300 Beschäftigten, die in den Bereichen Trockenbau, Fußboden, Estrich und Holzbau aktiv sind. Außerdem soll der MAN TGE auf Berufs- und Bildungsmessen für das Handwerksunternehmen werben.

Neugierig aufs Handwerk

Johanna Gruber war von der Idee der Aktion des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, zwei Abiturienten als Rekordpraktikanten durchs Land zu schicken, um möglichst viele Handwerksberufe auszuprobieren, sofort begeistert. Mitte Dezember waren Charlotte Stanke (20) und Marvin Möller (19) für zwei Tage bei Gruber in Rötz/Bernried im Landkreis Cham zu Gast, um die Arbeit der Zimmerer und Bauzeichner kennenzulernen. "Die beiden jungen Leute waren sehr interessiert und echt neugierig aufs Handwerk", erinnert sich

Johanna Gruber an die Begegnung mit den Abiturienten, die innerhalb von fünf Monaten bundesweit Praktika in 44 Handwerksberufen absolviert haben.

Um dabei möglichst mobil zu sein, hat ihnen MAN einen TGE zur Verfügung gestellt. Mehr als 6.000 Kilometer sind die beiden Jugendlichen mit dem werbewirksam beklebten Transporter zu ihren Einsatzstellen gefahren. Die kleine Delle, die sie sich auf ihrem Roadtrip quer durch Deutschland unter dem Hochdach zugezogen haben, fällt kaum auf und wird auch beim Einsatz für die Firma Gruber nicht stören.

Premium-Dienstleister für Ausbau und Holzbau

Die Gruber-Gruppe, zu der heute vier Unternehmen gehören, wurde 1963 als Zimmerei gegründet. Als familiengeführter Mittelständler versteht sich die Gruppe als Premium-Dienstleister in den Bereichen Ausbau und Holzbau. Zum Fuhrpark gehören 30 bis 40 Fahrzeuge, darunter auch ein MAN TGA, der für den Estrichtransport gedacht war, aber nur noch selten im Einsatz ist.

"Wir haben unsere Einkaufsprozesse umgestellt, lassen das Material direkt auf die Baustelle liefern", erklärt Johanna Gruber. Das Unternehmen reagierte damit auf die immer schwieriger werdende Verkehrssituation in den Ballungsräumen rund um München und Regensburg, den Haupteinsatzgebieten der Mitarbeiter. Inzwischen setzt Gruber auch bei der Montage stärker auf Nachunternehmer. „Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter betreuen die Nachunternehmer und stehen unseren Kunden als deutschsprachige Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung“, erklärt Johanna Gruber die Philosophie der Unternehmensgruppe. Nur so könne trotz des hohen Qualitätsanspruchs die Konkurrenzfähigkeit gesichert werden.

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