Technik -

Akku-Technik schützt Bauarbeiter vor Rückenschmerzen Makita stellt Schubkarre mit Elektroantrieb vor

Der Elektroantrieb macht Karriere auf der Baustelle. Nicht nur, um Werkzeuge vom Stromkabel zu befreien, sondern auch um die Rücken der Bauarbeiter zu entlasten.

Batterien, wohin das Auge blickt. Als Stromquelle für den Antrieb von Akku-Schraubern, ja mittlerweile sogar für die verbrauchsintensiven Winkelschleifer. Nun bringt Makita mit dem Elektromotor die Schubkarre in Schwung.

Das dürfte die Berufsgenossenschaft freuen. Denn nach Angaben der BG Bau klagt im Baugewerbe mehr als die Hälfte der Beschäftigten über Rückenschmerzen. Arbeitsmediziner empfehlen daher, Lasten bis maximal 12 kg zu tragen oder gleich technische Hilfsmittel zu verwenden, zum Beispiel die neue DCU180 Akku-Schubkarre von Makita.

Der 18-Volt-Akku unterstützt den Bauarbeiter an der Karre bis zu zwei Stunden beim Transport von bis zu 130 kg schweren Lasten. Makita bietet die Schubkarre entweder mit Transportwanne mit Kippfunktion oder mit einem Rohrrahmen.

Der wartungsfreie Elektromotor erlaubt eine Geschwindigkeit bis zu 3,5 km/h im zweiten Gang und Steigungen bis 12 Grad, damit auch Rampen – zum Beispiel zum Befüllen von Anhängern – befahren werden. Ein Rückwärtsgang hilft beim Rangieren auf kleinen Flächen, die Sanftanlauffunktion sorgt für einen ruckelfreien Start. Der Wendekreis liegt bei einem Meter. Die Griffe sind in drei Höhen verstellbar und lassen sich laut Makita auf die Körpergröße einstellen sowie einklappen.

Für gute Spurführung sorgen das grobstollige Profil des breiten Vorderreifens und die variabel einzustellende Spurbreite. Die Schubkarre kann bei Gefälle mit der Scheibenbremse am Vorderrad gebremst werden. Feststellbremsen an beiden Hinterrädern, die auch durch feste Stützbeine ersetzt werden können, sorgen für sicheren Stand. Bei Dunkelheit leuchten zwei LED-Scheinwerfer den Fahrweg aus. ste

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten