Erfurt -

Ferienprogramm „Mach MINT beim Sommercamp“

Beim diesjährigen Sommercamp der HWK Erfurt hieß es für die Schüler der Klassenstufen sieben bis neun forschen, knobeln und experimentieren.

Gemäß dem Motto: „Mach MINT beim Sommercamp“ (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fand das diesjährige Sommercamp der HWK Erfurt vom 2. bis 6. Juli 2018 statt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis neun probierten sich in spannenden Projekten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus.

Die HWK Erfurt möchte mit dem Angebot das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Mathematik sowie den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen, den sogenannten MINT-Berufen, stärken. Denn besonders das Handwerk bietet in diesem Bereich vielfältige Karrieremöglichkeiten.

Teilnehmerzahl steigt jährlich

„Die Resonanz in den letzten Jahren hat immer weiter zugenommen, so dass wir in diesem Jahr 64 Teilnehmer begrüßen durften“, erklärt Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der HWK Erfurt. Die Mädchen und Jungen durchliefen einen MINT-Parcours im Berufsbildungszentrum der HWK Erfurt, bei dem sie an verschiedenen Stationen forschten, knobelten und experimentierten. Bei verschiedenen MINT-Projekten wurden sie selber handwerklich-technisch tätig.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Regelschulen, Gymnasien sowie Sonderschulen. Den Höhepunkt bildete die rasante GPS-Stadt­rallye „Auf den Spuren des modernen Handwerks“. Die Schüler erhielten ein Roadbook sowie ein GPS-Gerät und lösten gemeinsam mit ihren Betreuern Aufgaben in der Stadt Erfurt. Dazu besuchten sie zum Beispiel verschiedene Handwerksbetriebe.

Den Abschluss des Camps bildete die Expertenbörse, zu der die Eltern, Lehrer, Vertreter der Agentur für Arbeit und verschiedener Unternehmen eingeladen waren, um gemeinsam die vielfältigen Zukunftschancen im MINT-Bereich zu besprechen. Zusätzlich konnten die Schülerinnen und Schüler auch individuelle Gespräche mit Berufsberatern der Agentur für Arbeit führen. Das Camp wird vom Europäischen Sozialfonds und der Agentur für Arbeit gefördert.

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