Dresden -

Ausbildungszahlen 2018 auf Vorjahresniveau Lehre im Handwerk bleibt attraktiv

Das ostsächsische Handwerk bleibt der Ausbilder in der Region. Im vergangenen Jahr haben 2053 Jugendliche ihre Lehre in einem ostsächsischen Handwerksbetrieb begonnen.

"Mit diesen Ausbildungszahlen knüpft das ostsächsische Handwerk an das hohe Vorjahresniveau an", sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Dass weiterhin mehr als 2000 junge Menschen ihre berufliche Zukunft im Handwerk in der Region sehen sei ein Erfolg. Zur Einordnung: Zum Jahreswechsel 2012/13 hatten 1743 Männer und Frauen einen neuen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen unterschrieben.

„Jeder der über einhundert verschiedenen Handwerksberufe ist modern, zukunftsfähig und bietet beste Perspektiven für den weiteren Weg im Beruf. Dennoch sind die erhöhte Neigung zu studieren bei den Jugendlichen sowie die demografische Entwicklung eine große Herausforderung für das Handwerk bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden", sagt Brzezinski.

Beliebtester Ausbildungsberuf in Ostsachsen bleibt der des Kraftfahrzeugmechanikers. 326 Männer und Frauen erlernen das Einmaleins der Motoren, Fahrwerke, Bremsen und Abgasanlagen. Es folgen die Ausbildungsberufe zum Elektroniker (145), Friseur (141) und Tischler (114).

Mitte Januar Messe "KarriereStart"

Die nächste Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer Existenzgründung im Handwerk zu informieren, bietet die Messe "KarriereStart" in Dresden. Auf dieser ist die Handwerkskammer Dresden gemeinsam mit Innungen vom 18. bis 20. Januar 2019 vertreten.

Hintergrund: Im Kammerbezirk Dresden, zu dem die Kreise Görlitz, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, sind etwa 22.100 Handwerksbetriebe registriert. Die Unternehmen haben etwa 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 5.100 Lehrlinge aus.

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten