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Für die erste Nummer der Bayerischen Handwerker-Zeitung griff Ministerpräsident Hans Ehard (CSU) selbst zur Feder. „Die Erhaltung eines gesunden Mittelstandes und eines gesunden Handwerkerstandes sind (…) eins“, schrieb er – und wünschte sich ein „unternehmungslustiges Handwerk“. Die Folgen von Krieg und Nazi-Herrschaft prägten die frühen Ausgaben, wie die Rubrik „Wir antworten unseren Lesern“ zeigt. Ein Handwerker aus Schweinfurt warf das Thema auf: „Ich bin mir nicht klar darüber, wie die Kosten für die Entnazifizierung berechnet werden“. Ein Leser aus München fragte: „Besteht das Züchtigungsrecht auch gegenüber einem 18jährigen Lehrling?“ Dominierten in den Anfangsjahren offizielle Verlautbarungen, wandelte sich die Zeitung nach und nach zu einer Publikation mit höchsten journalistischen Ansprüchen, die die großen Themen der Zeit aus Sicht des Handwerks begleitete.

Mediengeschichte Handwerkspresse

Die Deutsche Handwerks Zeitung steht seit 70 Jahren für Qualität. Sie versteht sich als Übersetzer, Mahner und Botschafter. Sie ist die Stimme des Handwerks und Ratgeber fürs Handwerk. Eine kurze Geschichte des Handwerksjournalismus. › mehr

70 Jahre Deutsche Handwerks Zeitung „Unsere Aufgabe ist es, Hintergründe zu erläutern“

Vor 70 Jahren erschien inmitten der Nachkriegswirren die erste Ausgabe der Deutschen Handwerks Zeitung. Seither hat sich viel, aber nicht alles verändert. Verleger Alexander Holzmann, der Enkel des Gründers, spricht im Interview über neue Herausforderungen und über erstaunliche Konstanten in einer sich beständig ändernden Medienlandschaft › mehr
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