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Fein stellt drei neue Geräte vor Kantenfräsen: Späne statt Staub

Der Elektrowerkzeughersteller Fein setzt bei seinen neuen Kantenfräsen auf ein Akku-Gerät für den mobilen Einsatz und zwei Netzgeräte für die Werkstatt.

Mit drei neu entwickelten handgeführten Kantenfräsen erweitert Fein sein Angebot für das Metallhandwerk. Neben einer mobil einsetzbaren 18-Volt-Akku-Kantenfräse stellte das Unternehmen aus Schwäbisch-Gmünd zwei Netzgeräte vor, die für den Einsatz in der Werkstatt gedacht sind.

Die neuen Elektrowerkzeuge dienen zur Vorbereitung von Schweißnähten oder Kanten für Lackier- und Beschichtungsarbeiten. Außerdem lassen sich scharfe Kanten abrunden. Im Gegensatz zu Winkelschleifern entsteht bei der Arbeit mit Kantenfräsen kein Funkenflug, stattdessen werden beim Abtragen des Materials Metallspäne gebildet. Für Anwender ist das gesundheitsschonender, da sie keinen metallischen Stäuben ausgesetzt sind.

Die Akku-Kantenfräse AKFH 18-5 wurde laut Fein für Schlossereien entwickelt, die zum Beispiel die Kanten eines Geländers vor Ort bearbeiten müssen. Das 2,4 kg schwere Gerät ermöglicht Fasen von bis zu 5 mm bei einem Winkel von 45 Grad sowie Radien von 2,5 mm. Einzigartig am Markt sei die zwischen 2.400 und 7.500 Umdrehungen pro Minute stufenlose einstellbare Drehzahl, was die Wendeschneidplatten schont. Der Motor und der 18-Volt-Akku mit 5,2 Ah stammen aus den kabellosen Winkelschleifern von Fein.

Zweihandbedienung zum Patent angemeldet

Noch mehr Kraft haben die beiden netzbetriebenen Kantenfräsen KFH 17-8 R und KFH 17-5 R, deren Motor 1.700 W leistet. Dank ihres Eigengewichts von 4,6 bzw. 6,4 kg sind sie schwer genug, damit der Anwender ohne zusätzlichen Druck auszuüben fräsen kann. Gedacht sind die leistungsstarken Fräsen, um Schweißnähte schon in der Werkstatt für die Montage auf der Baustelle vorzubereiten.

Kantenfräsen von Fein

Die eigens entwickelte Zweihandbedienung wurde von Fein zum Patent angemeldet. Sie soll den Gesellen erlauben, die Maschine stabiler zu führen und damit eine hohe Fräsqualität zu erzielen. Außerdem wurde eine sogenannte Booster-Technologie verbaut, welche die Schwingungen und Vibrationen am Gerät gegenüber herkömmlichen Kantenfräsen um 30 bis 80 Prozent verringern soll.

Anders als beim Akku-Gerät lassen sich bei den beiden netzbetriebenen Maschinen die Fräser tauschen. Ne­­ben dem 45-Grad-Fräskopf gibt es noch einen mit 30 Grad. Beide lassen sich dank des Schnellwechselsystems in wenigen Sekunden austauschen. So lassen sich Fasenlängen von maximal 8 bzw. 15 mm fräsen, wobei sich die gewünschte Fasenlänge am Führungsteller einstellen lässt. Außerdem können die Netzgeräte Radien von 3 mm fräsen. ste

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