Sächsischer Handwerkstag -

Sächsischer Meisterpreis im Tischlerhandwerk Junge Holzhandwerker überzeugen mit originellem Design

Andreas Lienert aus Beucha, Meisterabsolvent der Handwerkskammer Dresden, hat den erstmals ausgeschriebenen Sächsischen Meisterpreis im Tischlerhandwerk gewonnen. Insgesamt waren 15 Tischlermeister, darunter eine Frau, nominiert.

Gezeigt wurden die Arbeiten der jungen Tischlermeister auf der Dresdner Messe room + style am Stand des Landesinnungsverbandes des Tischlerhandwerks Sachsen.

Andreas Lienert aus Beucha überzeugte die vierköpfige Fachjury mit einem Wohnzimmerschrank aus europäischen und amerikanischen Hölzern, den er als Eckvariante ausgeführt hat. „Der Meisterpreis zeigt mir, dass die Anstrengungen nicht umsonst waren“, freute sich der 29-Jährige.

Design stand im Vordergrund

Im Vordergrund der Bewertungen stand das Design, das modern, originell und innovativ sein sollte. Zudem spielten bei der Beurteilung der Stücke die Gebrauchstauglichkeit und die handwerkliche Perfektion der Verarbeitung eine wichtige Rolle.

Den zweiten Platz belegte Heiko Kulcsár aus Burkau bei Bautzen mit einer Kücheninsel. Der 41-Jährige plant derzeit eine Unternehmensübernahme und möchte sich dann auch über den Beruf hinaus als Innungsmitglied für das Handwerk engagieren.

Der dritte Platz ging an Martin Eberhardt für seinen Esstisch. Er hat seinen Tischlermeister-Abschluss an der Handwerkskammer zu Leipzig gemacht.

Von einer gelungenen Premiere sprach Jan Eckoldt, Geschäftsführer des Fachverbandes Tischler Sachsen: „Mit der Ausstellung der 15 Meisterstücke sowie acht Gesellenstücke haben wir die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des sächsischen Tischlerhandwerks gezeigt.“

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten