Unterfranken -

Imagekampagne Ist das noch Handwerk?

Die neue Werbekampagne des Handwerks 2019 stellt die Modernität in den Mittelpunkt.

Wenn ein Kfz-Mechatroniker eine Software entwickelt, die Autos noch schneller macht und eine angehende Kosmetikerin ihr Wissen aus der Ausbildung in sozialen Netzwerken mit anderen teilt. Oder wenn eine Schreinermeisterin viele Jahre lang auf Walz durch die Welt reist und die Inspiration daraus nun in jedem ihrer Werkstücke sichtbar wird, ist das noch Handwerk?

Genau diese Frage stellt die Imagekampagne des Handwerks in diesem Jahr und liefert die Antwort gleich mit: Ja, das ist Handwerk. Es ist das moderne Handwerk. „Die Kampagne zeigt in diesem Jahr die vielen Facetten, in denen sich junge Menschen im Handwerk verwirklichen können. Das moderne Handwerk bleibt dabei auch immer mit seinen Traditionen verwurzelt – genau das macht es auch aus“, ist Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, überzeugt.

Kampagnen- Botschafter

Im Zentrum der Imagekampagne 2019 stehen insgesamt fünf Kampagnenbotschafterinnen und -botschafter aus dem gesamten Bundesgebiet. Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka aus Bad Mergentheim ist einer von ihnen. Er hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert – von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis nach Hollywood.

Kampagnenbotschafterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete als Schreinermeisterin in vielen Ländern. Heute kombiniert sie ihr Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt sie und bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt.

Auch die anderen Kampagnenbotschafter zeigen, wie modern das Handwerk heute ist: Während Tischler und Architekt Gunnar Bloss mit seinem Modellbaubetrieb zu Robotik forscht, stößt Bestatter Eric Wrede eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an. Und Kosmetikauszubildende Antonia Ramb vermittelt jungen Menschen über soziale Netzwerke, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen.

In den sozialen Netzwerken

Aktuell sind die neuen Motive der Imagekampagne unter anderem auf Plakatwänden, aber auch auf Bussen und Infoscreens in ganz Unterfranken zu sehen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Kampagne, indem sie über die sozialen Netzwerke Instagram und Facebook wirbt. Dort sind unter anderem kurze Videoclips zu sehen, die die ­individuellen Werdegänge der Kampagnenbotschafter vorstellen (zu sehen auch unter hwk-ufr.de/imagekampagne2019). Zudem wird auch ein Spot im Fernsehen ausgestrahlt.

Werbemittel für den eigenen Betrieb: Handwerksbetriebe können Werbematerialien der Imagekampagne für die eigene Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei nutzen. Im Werbemittelportal unter der Internetadresse werbemittel-handwerk.de ­erhalten sie Zugriff auf Videomaterial, Vorlagen für Plakate, Anzeigen und vieles mehr. Um das Werbemittelportal zu nutzen, können sich Betrieb kostenlos registrieren

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