Karlsruhe -

Hoher Auslastungsgrad in den Betrieben Impulse aus dem Inland bestärken Handwerkskonjunktur

Die knapp 19.000 Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe konnten im zweiten Quartal 2018 das hohe Konjunkturniveau des Vorjahres halten.

Vor allem das Inland – hier ist es eine nach wie vor rege Bautätigkeit - sorgt für Wachstumsimpulse. Für das Handwerk, das in einem hohen Maß von der Binnenkonjunktur abhängt, erweisen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor als günstig. So gaben 75 Prozent der befragten Betriebe ihrer Geschäftslage im II. Quartal 2018 die Note gut und nur 2,9 Prozent die Note mangelhaft. Das gute II. Quartal spiegelt sich in der Umsatzentwicklung wider: In den letzten drei Monaten konnten 42,2 Prozent der Betriebe ein Umsatzplus verbuchen, 4,6 Prozent berichten von Umsatzrückgängen.

Insbesondere die Betriebe im Bauhauptgewerbe (Maurer, Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer etc.) und im Ausbauhandwerk (Maler, Installateure, Elektrotechniker, etc.) tragen zu der positiven Bewertung und dem optimistischen Ausblick maßgeblich bei. Das Bauhauptgewerbe meldet einen Auftragsbestand von durchschnittlich 14 Wochen, im Ausbauhandwerk sind es acht Wochen. Auch die Handwerke für den gewerblichen Bedarf – Feinwerkmechaniker, Elektromaschinenbauer, Metallbauer – berichten von einem Quartal mit guter Auslastung. Eine gute Geschäftslage melden 86,7 Prozent aller Befragten, 6,6 Prozent waren unzufrieden. Die Auftragsbücher sind für zwölf Wochen gefüllt.

Befragt zu ihrer künftigen Geschäftsentwicklung sind die Unternehmer - auch aufgrund des noch abzuarbeitenden Auftragsbestandes - optimistisch. So sind 71 Prozent der Befragten überzeugt, dass sich die gute konjunkturelle Lage in den nächsten Wochen fortsetzen wird. Jede fünfte Firma (21,4 Prozent) geht sogar von einer weiteren Verbesserung aus. Fehlende Fachkräfte und externe konjunkturbedrohende protektionistische Tendenzen belasten die Stimmung in den Betrieben.

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