Unterfranken -

Wochen der Aus- und Weiterbildung Ich bin dabei!

Der Satz „Ich bin dabei“ steht im Mittelpunkt der Wochen der Aus- und Weiterbildung, in denen die Handwerkskammer für Unterfranken in diesem Frühjahr intensiv für die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk wirbt. Im Zentrum der Kampagne stehen vier junge Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region.

Eine Malermeisterin, ein Metzgergeselle, eine angehende Orthopädietechnikmechanikerin und ein angehender Elektroniker – sie alle sagen „Ich bin dabei!“. Dabei im Handwerk. „Ich bin dabei – dieser Satz zeigt, dass ein Handwerksberuf Spaß macht, dass man stolz auf ihn ist, dass er Erfüllung bringt“, bekräftigt Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.

Einblick in den Alltag

Malermeisterin Sophia Landeck aus Altertheim ist eine von ihnen. Ihr Beruf sei kreativ und abwechslungsreich sagt die 23-Jährige, die im Familienbetrieb arbeitet. Auf Baustellen ist Sophia Landeck gemeinsam mit Papa und Bruder im Einsatz. „Das ist nicht immer einfach“, sagt sie, lacht und ergänzt im gleichen Atemzug, „aber es macht viel Spaß. Wir können uns aufeinander verlassen.“ Spaß machen der Malermeisterin auch die verschiedenen Techniken, mit denen sie im Malerhandwerk experimentieren und sich kreativ verwirklichen kann.

„Ich bin dabei!“ – das sagt auch Metzger Johannes Dinkel mit Überzeugung. Der 21-Jährige hat seine Ausbildung bei der Metzgerei Glasauer in Münnerstadt absolviert, wo er mittlerweile als Geselle arbeitet. „Ich mag die handwerkliche Arbeit und die Tatsache, dass ich die Produktionswege von Anfang bis Ende nachverfolgen kann“, sagt Johannes Dinkel über seinen Beruf. Nah am Produkt und vor allem nah am Menschen ist auch Carolin Burger, die bei der Firma Mannl & Hauck in Haßfurt eine Ausbildung als Orthopädietechnikmechanikerin absolviert.

„Mit dem, was ich mache, kann ich Menschen helfen und das ist das Schönste für mich“, findet die Auszubildende. Auch sie schätzt die abwechslungsreiche Arbeit mit verschiedensten Materialien und Techniken und hat für die Zeit nach der Ausbildung schon ein Ziel vor Augen: Erstmal Berufserfahrung sammeln und später den Meister machen. Den Meilenstein, der auf der Karriereleiter etwas früher ansteht, hat gerade Engin Öz fest im Blick, nämlich die Gesellenprüfung.

Praktisch vorbereitet darauf hat er sich während seiner Ausbildung bei Elektro Scheuermann in Reichenberg. Dort hat er zudem auch etwas kennen und schätzen gelernt, das im Handwerk ebenfalls wichtig ist – die Arbeit im Team. „Unsere Arbeit wäre allein gar nicht machbar. Man braucht immer einen Kollegen, mit dem man die Aufgaben anpacken kann“, findet der Auszubildende.

Vorbilder und Beispiele

Alle Junghandwerkerinnen und Junghandwerker stehen mit ihren Geschichten als Beispiele und Vorbilder. Wenn sie wie zum Beispiel die Auszubildenden Engin und Carolin bekräftigten, dass ein Praktikum der richtige Weg war, um die ­Wunschausbildung zu finden. Metzgergeselle Johannes zeigt, dass es im Lebensmittelhandwerk qualifizierte Fachkräfte braucht, die auf Qualität und Genuss setzen und mit ihren Produkten zur Lebensqualität beitragen.

Und welche Möglichkeiten das Handwerk auch nach der Ausbildung bietet, dafür steht Malermeisterin Sophia als Beispiel. „Mit den Geschichten unserer Junghandwerker wollen wir Anknüpfungspunkte bei unseren Zielgruppen schaffen. Das Handwerk ist vielfältig und bietet spannende Möglichkeiten, und genau das sollen junge Menschen für sich entdecken – ganz genauso, wie es Carolin, Engin, Sophia und Johannes getan haben“, unterstreicht Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul.

Wochen der Aus- und Weiterbildung

In der Zeit vom 18. Februar bis 1. März 2019 wirbt die Handwerkskammer für Unterfranken in verschiedenen regionalen Medien für die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk. Die Erscheinungstermine im Einzelnen:
  • Sonderseiten Tageszeitung Main-Post: 20., 22. und 27. Februar sowie 1. März 2019
  • Handwerk im Fokus, Radio Primavera & Galaxy Aschaffenburg: täglich um 15:20 Uhr vom 18.–22. Februar 2019
  • Markt Würzburg: Sonderseiten am 17. und 24. Februar 2019
  • Soziale Netzwerke: Beiträge und Kampagne auf der ­Facebook-Seite und dem Instagram-Kanal der Handwerkskammer für Unterfranken
www.hwk-ufr.de/dabei-sein
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