Anzeige Logo IKK Dem Stress die Stirn bieten

Dass viele Tätigkeiten im Handwerk körperlich belastend sind, ist hinlänglich bekannt. Doch die psychischen Belastungen sind auf dem Vormarsch – ein Trend, der im Handwerk zwar noch nicht so ausgeprägt, aber dennoch eindeutig ist. Aktuell liegen sie hier auf Platz 4 der Krankheitsarten. In anderen Berufsgruppen ist es bereits Platz 3.

Laut Stressreport sind die Spitzenreiter der psychischen Anforderungen in der Arbeitswelt seit Jahren unverändert. Auf Platz 1 ist die gleichzeitige Betreuung verschiedener Aufgaben – das Multi-Tasking. Gefolgt von starkem Termin- und Leistungsdruck, ständig wiederkehrenden Arbeitsvorgängen und Störungen sowie Unterbrechungen bei der Arbeit. Im europäischen Vergleich geben deutsche Beschäftigte mehr Termindruck an, berichten aber seltener von Arbeitsunterbrechungen sowie eintönigen Aufgaben.

Vorbild Chef

Prävention am Arbeitsplatz kann da viel bewirken: Ein Vorgesetzter, der offen ist für die Probleme und Belastungen der Mitarbeiter, kann dadurch auch Arbeitsabläufe oder -bedingungen verbessern, die Team-Organisation verbessern oder seine Mitarbeiter in einem aktiven Lebensstil bestärken. Allein die Tatsache, dass Sie sich kümmern, werden Ihre Mitarbeiter als Akt der Wertschätzung empfinden. Und das ist gut fürs Betriebsklima: Ihre Fachkräfte fühlen sich dem Betrieb verbunden, Motivation und Leistungsfähigkeit steigen. Ein Vorteil auf dem Arbeitsmarkt, der angesichts unserer alternden Gesellschaft für Betriebe immer wichtiger wird.

Das zeigen auch die Ergebnisse des Stressreports: Je häufiger die Unterstützung von Vorgesetzten erfolgt, desto geringer ist die Anzahl von gesundheitlichen Beschwerden. Selbst wenn sich die Arbeitsbedingungen nicht verändern lassen, fühlt sich der Beschäftigte emotional unterstützt, weil er ernst genommen und verstanden wurde. Da aber auch der Arbeitgeber und die Führungskräfte unter Termin- und Leistungsdruck stehen, ist es auch wichtig, gut für die eigene Gesundheit und Stressbewältigung zu sorgen.

Der richtige Partner

Die IKK classic bietet dabei praxisnahe Unterstützung für das Handwerk. Mit ihren Experten und Seminaren hilft sie speziell kleinen und mittelständischen Betrieben dabei, stressresistenter zu werden und ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu implementieren. Jeder Betrieb wird bei der Umsetzung seines BGM-Prozesses individuell und umfassend von einem IKK-Gesundheitsexperten vor Ort begleitet. Ein solcher Prozess verläuft in insgesamt vier Phasen: Analyse und Planung, Umsetzung, Auswertung und Weiterführung. Zu Beginn klären die IKK-Gesundheitsmanager – beispielsweise durch Mitarbeiterbefragungen oder eine Arbeitssituationsanalyse –, ob Fehlzeiten im Betrieb eher körperliche Ursachen haben und durch den Einsatz bestimmter Hilfsmittel verringert werden können oder ob es einen engen Zusammenhang zu psychischen Belastungen gibt.

Sonderheft zum Stress

Damit sich interessierte Unternehmen besser vorstellen können, was im Detail zu einem solchen BGM gehört und wie die Umsetzung in der Praxis aussehen kann, hat die IKK classic jetzt das kostenlose Sonderheft „Herausforderung Stress“ herausgegeben. Es stellt unter anderem zwei Betriebe vor, die bereits erfolgreich unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt haben, erläutert Schnittstellen zur gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung und bietet interessante wissenschaftliche Hintergründe zum Thema. Sie können das Heft hier kostenlos herunterladen.

Bonus zur Belohnung

Betriebe, die am BGM der IKK classic teilnehmen, profitieren gleich mehrfach: Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter werden gefördert und die Arbeitszufriedenheit erhöht sich. Das steigert die Produktivität, den Kundenservice und die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig senkt es die Kosten und stärkt die Motivation der Beschäftigten. Der Einsatz in Sachen Gesundheit lohnt sich für Betriebe und ihre IKK-versicherten Mitarbeiter auch finanziell: Wurden die gemeinsam vereinbarten Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen, erhalten Arbeitgeber und IKK-classic-versicherte Arbeitnehmer jeweils einen attraktiven Bonus.

Video: Ohne Stress durch den Tag

Was ist Stress überhaupt und ab wann wird er ungesund? Warum sind gestresste Mitarbeiter ein Problem für Arbeitgeber und wie können diese ihre Mitarbeiter unterstützen? Diese und andere Fragen werden zunächst erklärt, um dann am Beispiel des sächsischen Betriebs Fleischerei Grobitzsch in die Praxis einzutauchen.
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