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Auf den letzten Drücker Handwerker verschicken mehr als 100 Weihnachtsgrüße

Eine neue Studie liefert die Erkenntnis, dass sich Kleinunternehmen erst im November oder gar im Dezember mit ihren Weihnachtsgrüßen beschäftigen. Eine frühzeitige Planung senkt den Stress in der Vorweihnachtszeit.

Gegenüber den Geschäftsführern in großen Unternehmen (über 500 Mitarbeiter) kümmern sich die Chefs in kleinen Unternehmen (bis 49 Mitarbeiter) zu 57 Prozent selbst um die Weihnachtspost. In Handwerksbetrieben kümmert sich der Chef in 53 Prozent der Fälle um die Grüße. In großen Unternehmen sind es nur vier Prozent. Das ergab eine Studie des Kartenanbieters, Kartenmacherei. Bundesweit wurden 1.134 Personen befragt.

Die Studie hat auch die Adressaten der Weihnachtsgrüße erfragt: Anders als kleine Unternehmen senden große, ihre Karten hauptsächlich an Geschäftspartner. Kunden bekommen nur in 54 Prozent der Fälle eine Karte. Kleinunternehmen senden in ihren Kunden deutlich öfter Weihnachtspost (88 Prozent).

Am fleißigsten sind mittlere Unternehmen (50 bis 499 Mitarbeiter). Sie versenden im Durchschnitt 355 Weihnachtskarten. Großunternehmen liegen auf Platz zwei, mit 291 Karten. Kleine Unternehmen werfen durchschnittlich 135 Karten in den Briefkasten. Im Handwerk verlassen 111 Weihnachtsgrüße das Unternehmen.

Größere Unternehmen planen ihre Weihnachtspost früher

Große und mittlere Unternehmen beginnen ihre Planung größtenteils schon im Oktober. Ganz Fleißige bereits schon im Juli (sechs Prozent). Handwerksunternehmen lassen sich zum Teil Zeit bis November. Fünf Prozent gehen die Organisation sogar erst im Dezember an.

Handwerkern ist das Motiv der Weihnachtskarte wichtig

Neben dem Motiv achten Handwerksunternehmen aber auch darauf, dass die Firmenfarbe verwendet wird und auf die Papierqualität. Weniger wichtig sind Extras, wie Veredelungen. dhz

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