Sachsen -

Treffen mit Landespolitiker Handwerk in Sachsen macht sich für nachhaltige Politik stark

Zu politischen Jahresauftaktgesprächen mit Landespolitikern in Dresden begrüßten die Vertreter des Sachsen-Handwerks, dass sich die sächsische Regierungskoalition aus CDU und FDP jetzt mit mehr Nachdruck für die Abschaffung der Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeträgen mit einer Bundesratsinitiative einsetzte.

Bei Treffen mit den Landtag-Fraktionschefs der FDP, Linken, SPD und Bündnis 90/Grünen – Holger Zastrow, Rico Gebhardt, Martin Dulig und Antje Hermenau, warben Handwerkstag-Präsident Roland Ermer und Handwerkstag-Geschäftsführer Frederik Karsten für eine nachhaltige Politik. Man müsse auch bei den Themen Mindestlohn und Energiewende zu einer geeigneten Lösung kommen, die zur Situation des Handwerks im Osten Deutschlands passt.

Bei weitern Unterredungen mit den sächsischen Kabinettsmitgliedern Brunhild Kurth (Kultur) und Johannes Beermann (Staatskanzlei) standen Fragen, wie der Fachkräftebedarf und die dazu nötigen Strukturen in allgemeinbildenden und Berufsschulen im Mittelpunkt. Beermann unterstützte die Forderungen nach einer "zeitnahen Evaluierung" der Neuregelungen, bezüglich der Rundfunkbeiträge, unter dem Einwand, dass erst einmal ausreichend belastbare Daten und Fakten vorliegen müssen.

Im Februar sollen die Gespräche mit der Politik fortgesetzt werden, unter anderem mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Steffen Flath.

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