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Was Unternehmer für ein besseres Betriebsklima tun können Mit diesen 6 Extras machen Sie Ihre Mitarbeiter glücklich

Für das Glück am Arbeitsplatz ist der Chef zuständig. Mehr als jeder Dritte erwartet das von seinem Arbeitgeber, so lautet das Ergebnis einer Gallup-Studie. Und auch andere Studien zeigen, was Unternehmer für ein besseres Betriebsklima tun können.

Unternehmer sollten also darüber nachdenken, wie sie für ein besseres Betriebsklima sorgen können. Benefit-Berater Markus Sobau hat die Top-Mitarbeiter-Wünsche zusammengestellt – und zeigt Wege auf, wie sie erfüllt werden können:

1. Flexibilität

Besonders ausgeprägt ist nach einer Studie des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten. Jeder zweite Beschäftigte möchte selber entscheiden können, wann er wie viel arbeitet. Im Handwerk ist das eher schwierig.

Aber: Wer seinen Mitarbeitern eine Auszeit finanziert, kann punkten. Mit einem Zeitwertkonto sparen Mitarbeiter aus dem Brutto. Dazu verzichten sie auf einen Anteil ihres Monatslohns. Das Konto kann auch mit Überstunden oder Boni gefüllt werden.

Vorteil: Die Anlage muss erst bei Auszahlung versteuert werden. So bekommen Mitarbeiter höhere Zinsgutschriften und sparen Lohnsteuern. Gleichzeitig laufen Kranken- und Sozialversicherung weiter.

2. Mehr netto vom brutto

Ein höheres Gehalt motiviert – vorzugsweise, wenn es sich netto auswirkt. Das geht über eine Firmen-Card. Auf diese können Arbeitgeber monatlich 44 Euro per Dauerauftrag überweisen. Der Betrag steht dem Mitarbeiter netto als Sachbezug zur Verfügung. Er kann damit essen gehen, sein Auto tanken oder das Geld sparen, um damit einen Urlaubsflug zu bezahlen. So ein erlebbarer Benefit ist mehr wert als 100 Euro Gehaltserhöhung, die versteuert werden muss, weiß Sobau.

3. Fürs Alter vorsorgen

Viele Mitarbeiter wünschen sich nach den Umfrageergebnissen, dass der Chef bei der Altersvorsorge hilft. Berater Sobau empfiehlt Firmen daher, eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten. Für Beiträge, die diese in die private Rente der Mitarbeiter überweisen, entfallen anteilige Sozialversicherungsbeiträge.

Legt der Chef diese 20 Prozent als Zuschuss obendrauf, zahlt das auch auf das gute Betriebsklima ein. Das wiederum ist laut aktuellem Report des Personaldienstleisters Hays der wichtigste Grund, warum Mitarbeiter bei einem Unternehmen bleiben.

4. Mehr für Gesundheit tun

Wem die Gesundheit seiner Belegschaft am Herzen liegt, für den ist eine betriebliche Krankenversicherung ein guter Tipp. Sie spart dem Arbeitnehmer die Ausgaben etwa für Brille, Zahnersatz – oder Heilpraktiker-Behandlung. Vorteil für die Chefs: Sie können die Versicherungen zunächst für ein Jahr abschließen, etwa als Bonus für erfolgreiche Mitarbeiter, und später bei Bedarf verlängern.

Ganz wichtig: Schließt ein Unternehmen mehr als fünf Verträge bei einem Versicherer ab, entfallen Gesundheitsfragen. Das ist interessant für ältere Kollegen, Allergiker, Asthmatiker oder Mitarbeiter mit anderen chronischen Erkrankungen. Für Arbeitgeber hingegen ist die betriebliche Krankenversicherung mit wenig Aufwand zu haben: Pakete gibt es ab zehn Euro pro Monat und Beschäftigten.

5. Kredit vom Chef

Mitarbeiter, denen durch einen Jobwechsel ein Umzug, eine Wohnungssuche oder ein Auto zum Pendeln ins Haus stehen, fragen nach Arbeitgeberdarlehen. Betriebe erhalten aufgrund ihrer oft großen Kreditvolumina und der nötigen Bonität günstige Zinskonditionen. Diese können sie an ihre Leute weitergeben. So bezahlt der Mitarbeiter statt elf Prozent Überziehungszins bei seiner Hausbank vier Prozent an seinen Chef.

6. Selbstständig arbeiten

Wiederum zeigt der HR-Report von Hays, dass es Beschäftigten (41 Prozent der mehr als 1.000 Teilnehmer) wichtig ist, selbstständig zu arbeiten. So legen Mitarbeiter Wert darauf, dass Chefs ihnen vertrauen und zutrauen, die gestellten Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen. Und, im Sinne einer agilen Betriebskultur, Aufgaben sogar eigenständig zu entwickeln auf der Basis vereinbarter Leitplanken wie Umsatzerlöse, Renditeziele oder Produktideen.

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