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VW Nutzfahrzeuge würdigt gesellschaftliches Engagement "Goldener Bulli" geht an Solarhandwerker

VW Nutzfahrzeuge hat in Berlin "Der Goldene Bulli" verliehen. Der Preis für gesellschaftliches Engagement im Handwerk geht 2017 an die Solar- und Gebäudetechnik GmbH Stemberg aus Lage (Nordrhein-Westfalen).

Das Unternehmen baute die durch einen Wirbelsturm zerstörte Wasser- und Stromversorgung in dem 4.000-Einwohner-Dorf Cambine in Mosambik wieder auf. Zudem installierten die Mitarbeiter dort eine Solaranlage für ein Waisenhaus. Als Anerkennung für den langjährigen Einsatz erhielt die Stemberg GmbH mit zwölf Beschäftigten einen neuen VW Transporter Kastenwagen der sechsten Generation.

"Der Goldene Bulli" ist eine Gemeinschaftsaktion von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Deutsche Handwerks Zeitung, Deutsches Handwerksblatt, Norddeutsches Handwerk und handwerk magazin. Die Preise wurden in Berlin vor rund 150 Gästen verliehen, darunter zehn Bewerber, deren Projekte von einer Jury als besonders aussichtsreich bewertet wurden. Es ist bundesweit die einzige Auszeichnung dieser Art.

Handwerker, die anpacken

Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands VW Nutzfahrzeuge, sagte: "Mit dem Preis wollen wir den außerordentlichen gesellschaftlichen Einsatz von Handwerkern würdigen, die da anpacken, wo unbürokratisch und kostenlos Hilfe benötigt wird. Sie helfen in beeindruckender Weise – und gestalten so ein Stück Zukunft mit." Es sei wichtig, die vielen gemeinnützigen Initiativen von kleinen und mittelständischen Betrieben stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Dirk Palige, Stellvertreter des Generalsekretärs des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, würdigte das Engagement: "Im Austausch mit den Kunden erfahren Handwerker oft auch, wo Hilfe gebraucht wird. In vielen Aktionen leisten sie dann zusätzliches Engagement, um die Gesellschaft dort voranzubringen, wo es am nötigsten ist."

Firmeninhaber Andreas Stemberg sagte, seine Firma stehe stellvertretend für "Tausende von Handwerksbetrieben, die sich gesellschaftlich engagieren". Besonders gewürdigt wurden noch zwei weitere Projekte: Fliesenlegermeister Christian Dobmeier aus Mallersdorf (Niederbayern), der auf der Insel Pemba in Ostafrika ein "Doctor House" mit Fliesen ausstattete, und Schornsteinfegermeister Ralf Heibrok aus Schloß Holte-Stukenbrock (Ostwestfalen) für die G lückstour zugunsten krebskranker Kinder. dhz

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