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Bundeswirtschaftsministerium Neue Ostbeauftragte Gleicke: Renten in West und Ost anpassen

Löhne und Renten müssen in West und Ost angepasst werden. Das fordert die neue Ostbeaufragte im Bundeswirtschaftsministerium, Iris Gleicke.

Die SPD-Politikerin Iris Gleicke (49) ist neue Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Gleicke kommt aus Schleusingen in Thüringen und ist als Staatssekretärin auch für die neuen Bundesländer zuständig. Zudem ist sie neue Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus.

In einem Interview mit der Deutschen Handwerks Zeitung fordert sie, dass sich West und Ost weiter anpassen. "Es gibt große Differenzen. Die neuen Länder hinken bis zu 30 Prozent in der Wirtschaftskraft hinterher", sagte Gleicke.

Die Renten sollen laut Gleicke bis zum Jahr 2019 einheitlich sein. Bei den Einkommen setzt sie auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro in West und Ost. "Damit verbinde ich die Hoffnung, dass wir auch bei den Tariflöhnen weiterkommen", Gleicke. dhz

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