Erfurt -

Informations- und Telekommunikationstechnik Gesellen freigesprochen

64 Elektronikerinnen und Elektroniker wurden vor Kurzem im feier­lichen Rahmen aus dem Lehrlingsstand freigesprochen.

Bei der Ge­sellenfreisprechung in der Mensa des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Erfurt konnten sie ihre Gesellenbriefe entgegen­nehmen.
Damit haben sie ihre Ausbildungen im Fachbereich Informations- und Telekommunikationstechnik offiziell beendet und können als gut ausgebildete Fachkräfte in den Arbeitsmarkt einsteigen. Zwei Drittel der Lehrlinge absolvierten die Ausbildung beim Unternehmen Bosch, der Rest lernte in Betrieben der drei Handwerkskammern Thüringens.

„Sie haben gezeigt, was in Ihnen steckt und sind den hohen Anforderungen in dieser Berufsausbildung gerecht geworden. Ihre Leistungsbereitschaft und Ihr Engagement haben sich ausgezahlt. Ihr Abschluss ist ein festes Fundament für Ihr zukünftiges Leben. Sie können stolz auf sich sein“, sagte Klaus Lasner, der Leiter der Abteilung Ausbildungs- und Prüfungswesen in der Handwerkskammer Erfurt. Er hat die Veranstaltung eröffnet und die Gesellenbriefe überreicht.

Als bestem Auszubildenden des Jahrgangs konnte er Marvin Walther gratulieren. Der 19-Jährige aus Halberstadt hat seine Ausbildung mit „gut“ abgeschlossen. „Ich habe nicht damit gerechnet Jahrgangsbester zu sein“, sagte er sichtlich überrascht. „Das motiviert mich zusätzlich, gleich nächste Woche mit meiner Trainerausbildung zu beginnen. Mein Ziel ist, in fünf Jahren als Ausbilder für Sicherheitstechnik zu arbeiten“, erklärte er.

Ebenfalls mit „gut“ schloss Danielle Steininger ab. Zusätzlich zu ihrer Ausbildung absolvierte die 22-Jährige aus Vogelsberg bereits zwei Module der Meisterausbildung. Die zwei noch fehlenden Module zur Elektronikermeisterin will sie nach bestandener Lehre nun in Vollzeit absolvieren. „Der Beruf Elektrotechniker/-in macht mir viel Spaß, ich möchte mich in Zukunft auf jeden Fall darin weiter qualifizieren“, sagte sie. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung war Vinzenz Heinze verantwortlich.

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