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Unterschiede beim Gehalt Gehaltsatlas 2018: Hier verdienen Sie am meisten

Zwischen den neuen und alten Bundesländern gibt es teilweise Gehaltsunterschiede von bis zu 24 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern belegt den letzten Platz.

Hessen ist das attraktivste Bundesland, laut einer Auswertung des Gehaltsvergleichsportals Gehalt.de. Für die Analyse wurden rund 751.000 Gehaltsdaten untersucht.

Stuttgarter und Münchener verdienen weit über Durchschnitt

In den Landeshauptstädten Stuttgart und München liegt das Lohnniveau bei über 125 Prozent. 100 Prozent ist der Bundesdurchschnitt. Unter 80 Prozent verdienen Arbeitnehmer in Schwerin.

  1. Stuttgart (127,6 Prozent)
  2. München (126,1 Prozent)
  3. Düsseldorf (118,5 Prozent)
  4. Wiesbaden (117,4 Prozent)
  5. Mainz (106,8 Prozent)
  6. Hamburg (106,1 Prozent)
  7. Hannover (104,0 Prozent)
  8. Saarbrücken (99,8 Prozent)
  9. Bremen (98,3 Prozent)
  10. Kiel (94,2 Prozent)
  11. Berlin (93,6 Prozent)
  12. Dresden (83,1 Prozent)
  13. Magdeburg (80,7 Prozent)
  14. Potsdam (80,6 Prozent)
  15. Erfurt (80,4 Prozent)
  16. Schwerin (76,1 Prozent)

Nach der Ausbildung: Verdienst in Hessen am besten

Berufseinsteiger bekommen in Hessen nach der Ausbildung im Schnitt 33.509 Euro Gehalt. Das ist fast so viel wie Einsteiger mit abgeschlossenem Studium in Mecklenburg-Vorpommern verdienen (33.587 Euro).

Bundesland Einstiegsgehalt im Durchschnitt (nach einer Ausbildung)
Hessen 33.509 Euro
Baden-Württemberg 32.704 Euro
Bayern 31.628 Euro
Hamburg 31.527 Euro
Nordrhein-Westfalen 30.071 Euro
Rheinland-Pfalz 29.227 Euro
Bremen 28.558 Euro
Saarland 28.528 Euro
Berlin 27.809 Euro
Niedersachsen 27.117 Euro
Schleswig-Holstein 26.100 Euro
Thüringen 23.226 Euro
Sachsen 22.858 Euro
Brandenburg 22.641 Euro
Sachsen-Anhalt 22.403 Euro
Mecklenburg-Vorpommern 21.847 Euro

Gender Pay Gap: Gehaltsunterschied in Baden-Württemberg am höchsten

In Baden-Württemberg verdienen Frauen fast 27 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Bundesdurchschnitt liegt der Wert bei 22 Prozent, laut Gehalt.de. Die kleinste Gehaltslücke von Männern und Frauen gibt es in Brandenburg (Differenz von 17 Prozent). dhz

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