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Wirtschaftshilfen Fristen für Corona-Hilfen verlängert

November- und Dezemberhilfen können bis Ende April beantragt werden. Überbrückungshilfe II bis Ende März.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Coronavirus

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Fristen für die Antragstellung von Corona-Hilfen verlängert. "Konkret werden die Fristen für die Antragstellung für die Überbrückungshilfe II und für die November- und Dezemberhilfen verlängert", teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. So soll die Überbrückungshilfe II für die Fördermonate September bis Dezember bis 31. März beantragt werden können. Bislang war eine Frist bis 31. Januar vorgesehen. Bei der Novemberhilfe und der Dezemberhilfe soll die Antragsfrist bis 30. April verlängert werden. Bisher sollte die Novemberhilfe bis 31. Januar 2021 und die Dezemberhilfe bis 31. März 2021 beantragt werden können.

Vollständige Auszahlung der Novemberhilfe beginnt

Wie das Wirtschaftsministerium zuvor mitteilte, beginnt seit wenigen Tagen die vollständige Auszahlung der Novemberhilfen. Bis zum 12. Januar sind nach Angaben des Ministeriums zur Novemberhilfe rund 300.000 Anträge eingegangen und knapp 1,5 Milliarden Euro an Abschlagszahlungen an die vom Teillockdown im November betroffenen Unternehmen ausbezahlt worden. Mit Blick auf die Kritik an den zögerlichen Auszahlungen der Corona-Hilfen verwies Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf die "sehr schwierige Arbeit der Programmierung" der Plattform, über die Gelder beantragt werden können.

Erste Abschlagszahlungen bei Dezemberhilfe

Auch bei der Dezemberhilfe gibt es nach den Worten Altmaiers erste Abschlagszahlungen. Er gehe davon aus, dass in zwei bis drei Wochen beziehungsweise im Februar mit den endgültigen Auszahlungen der Dezemberhilfe begonnen werden könne. Insgesamt sind nach Angaben des Ministeriums bis zum 12. Januar knapp 123.000 Anträge für die Dezemberhilfe eingegangen und Abschlagszahlungen in Höhe von rund 650 Millionen Euro bezahlt worden.

Erste Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III noch im Januar

Wie Altmaier weiter sagte, soll die Überbrückungshilfe III "zügig" umgesetzt werden. Noch im Januar Abschlagszahlungen sollen vorgenommen werden, teilte das Ministerium mit. Dabei sind pro Antragsteller Abschläge bis zu 50.000 Euro möglich. Soloselbständige könnten im eigenen Namen einen Antrag bis 5.000 Euro stellen. Die Überbrückungshilfe III richtet sich an Unternehmen und Soloselbständige, die von den Schließungen ab dem 16. Dezember betroffen sind beziehungsweise starke Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben. Der Förderzeitraum soll bis Ende Juni 2021 gelten.

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