Bildergalerie: Fotoreihe: Wie eine Friseurin den Lockdown erlebt

Friseur Fotoreihe 1
© Kevin Gallion
Nach elf Wochen dürfen Friseure am 1. März wieder öffnen. In den vergangenen Wochen hatten Unternehmer immer wieder auf ihre Nöte hingewiesen. So auch Friseurmeisterin Julia Papouschek. Gemeinsam mit dem Fotografen Kevin Gallion hatte sie eine Fotoreihe erstellt, um auf die Situation der Branche aufmerksam zu machen.
Friseur Fotoreihe 2
© Kevin Gallion
"Die Bilder bringen zum Ausdruck, wie es aktuell um die Friseure und Friseursalons steht", sagt Papouschek. Sie ist Inhaberin des Salons JU Friseure in Sinsheim.
Fotoreihe Friseur 3
© Kevin Gallion
Außerdem sollen die Bilder auf Schwarzarbeit aufmerksam machen. "Es ist sicherlich nicht Sinn der Sache ist, dass eine Friseurin oder ein Friseur am Tag durch mehrere Haushalte geht, ungeschützt und ohne Hygienekonzept, und dort Kunden bedient. Und warum? Nur weil sie finanziell sonst nicht über die Runden kommt. Uns sind wortwörtlich die Hände gebunden", sagt die Friseurmeisterin.
Fotoreihe Friseur 4
© Kevin Gallion
Julia Papouschek in ihrem Salon, in dem sie wegen des Lockdowns gerade keine Kunden empfangen darf.
Fotoreihe Friseur 5
© Kevin Gallion
Vom Lockdown seien aber nicht nur Saloninhaber betroffen, sondern auch Mitarbeiter, Schulungsleiter oder Produktentwickler, so Papouschek.