Freiburg -

Festakt in Freiburg Feier für den Meisternachwuchs

395 Handwerkerinnen und Handwerker haben in diesem Jahr im Kammerbezirk Freiburg den Meistertitel in ihrem Beruf erworben. Für diese großartige Leistung wurden sie im Rahmen der Meisterfeier der Handwerkskammer Freiburg geehrt.

Kammerpräsident Johannes Ullrich sowie die Vizepräsidenten Christof Burger und Joachim Scholz überreichten allen Jungmeisterinnen und Jungmeistern auf der Bühne ihre Meisterbriefe. Über 1.800 Gäste waren in die SICK-Arena der Messe Freiburg gekommen, um unter dem Motto „Dieser Tag gehört euch. Die Zukunft übrigens auch.“ mit den Meisterinnen und Meistern zu feiern.

Glücksmomente rund um den Meistertitel

Neben der Übergabe der Meisterbriefe und einem abwechslungsreichen Showprogramm stand auch eine kurze Diskussionsrunde zum Thema Meister auf dem Programm der Feier. Kammerpräsident Johannes Ullrich, Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und die beste Jungmeisterin des Jahrgangs, Konditormeisterin Maria Löffler, diskutierten über Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Glücksmomente rund um den Meistertitel.

Maria Löffler betonte, dass sie mit dem Meistertitel im Konditorenhandwerk ihre Passion zum Beruf machen konnte. Es habe allerdings gedauert, bis ihr das klar wurde. „Das Backen machte mir schon immer viel Spaß. Aber erst nach dem Abitur und einem freiwilligen sozialen Jahr kam die Idee auf, mich auch beruflich in diese Richtung zu orientieren.“

„Ich freue mich sehr mit allen, die erfolgreich die Prüfung bestanden haben und jetzt den Meisterbrief mit nach Hause nehmen können“, sagte Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn. „Das ist ein Höhepunkt in der beruflichen Laufbahn und ein großartiger Erfolg, zu dem ich allen frischgebackenen Handwerksmeisterinnen und -meistern ganz herzlich gratuliere.“

Neue Möglichkeiten, aber auch Auftrag

Kammerpräsident Ullrich gratulierte den Jungmeisterinnen und Jungmeistern ebenfalls zu ihrem Erfolg. An die Adresse der Politik formulierte Ullrich erneut die Forderung des Handwerks, die duale Berufsausbildung endlich der akademischen Ausbildung gleichzustellen. „Die Politik hat dies schon lange versprochen. Leider ist bei der Verwirklichung dieses Zieles immer noch viel Luft nach oben.“

Ullrich erhob die Absolventen anschließend feierlich in den Meisterstand. „Der Meisterbrief gibt Ihnen nicht nur neue Möglichkeiten für einen persönlichen Aufstieg an die Hand, er ist zugleich auch Auftrag, Verantwortung für die Gesellschaft und das Handwerk als Ganzes zu übernehmen“, machte der Kammerpräsident deutlich. Die jeweils besten Jungmeisterinnen und -meister pro Gewerk wurden zusätzlich ausgezeichnet. Beim spektakulären Finale ließen sich schließlich alle Meisterinnen und Meister gemeinsam auf der Bühne feiern.

Sieben Förderpreise vergeben

Mehrere Meisterabsolventen wurden während der Feier zudem für ihre herausragenden Leistungen mit Förderpreisen im Gesamtwert von 17.500 Euro geehrt. Der Annette-Ullrich-Förderpreis im Wert von 2.500 Euro ging an Schilder- und Lichtreklameherstellermeister Bastian Voigt aus Breisach. Johannes Ullrich und Gabriel Ullrich überreichten den Preis für hervorragende Leistungen bei der Meisterprüfung, die mit enormem Mehraufwand oder erheblichen Mehrbelastungen auf dem Weg zum Meister verbunden waren.

Der Förderpreis der AOK Südlicher Oberrhein im Wert von 2.500 Euro ging in diesem Jahr an Zimmermeister Alexander Brugger aus Kleines Wiesental. Wolfgang Schweizer, Geschäftsführer der AOK Südlicher Oberrhein, übergab den Preis für hervorragende Leistungen bei der Meisterprüfung. Brugger ist bester Jungmeister seines Handwerks.

Der Förderpreis des regionalen Energieversorgers badenova ging in diesem Jahr an den Installateur- und Heizungsbauermeister Stephan Ziegler aus Lörrach. Mit der Auszeichnung, die mit 2.500 Euro dotiert ist, wurden die besonderen Leistungen bei der Meisterprüfung und das klare Bekenntnis des Jungmeisters zur Energiewende gewürdigt. Wolfgang Weber, Technischer Ausbildungsleiter der badenova AG & Co. KG, überreichte den Preis. Ziegler ist bester Jungmeister seines Handwerks.

Als beste Jungmeisterin des gesamten Jahrgangs erhielt Konditormeisterin Maria Löffler aus Pfaffenweiler den Förderpreis „Meisterin des Jahres“ der IKK classic. Mit dem Preis würdigt die IKK classic speziell Frauen im Handwerk. Überreicht wurde ihr der Preis in Höhe von 2.500 Euro durch Klaus Riesterer, Regionalgeschäftsführer der IKK classic Freiburg. Maria Löffler ist zudem die beste aller Jungmeister 2018.

Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis der Signal-Iduna-Gruppe wurde in diesem Jahr an Kraftfahrzeugtechnikermeister Kevin Stricker aus Weil am Rhein verliehen. Mario Mager, Gebietsdirektor der Signal Iduna Freiburg, überreichte ihm den mit 2.500 Euro dotierten Preis für seine hervorragenden Leistungen bei der Meisterprüfung. Stricker ist bester Jungmeister in seinem Handwerk.

Die Elektrotechnikermeisterin Anna-Maria Schubnell aus Reute erhielt den diesjährigen Förderpreis der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Marcel Thimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, überreichte der Preisträgerin die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen bei der Meisterprüfung und als Unterstützung für ihren geplanten Schritt in die Selbstständigkeit. Schubnell ist beste Jungmeisterin ihres Handwerks.

Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis der Volksbank Freiburg ging in diesem Jahr an Bäckermeister Andreas Beha aus Titisee-Neustadt. Der Preis, der von Uwe Barth, Sprecher des Vorstands der Volksbank Freiburg eG überreicht wurde, zeichnet seine besonderen Leistungen bei der Meisterprüfung aus und unterstützt den Jungmeister bei seinem geplanten Schritt in die Selbstständigkeit.

Weitere Impressionen der Meisterfeier finden Sie unter hwk-freiburg.de/meisterfeier2018 und auf den Social-Media-Kanälen der Handwerkskammer Freiburg

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