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Elektroautos und 1-Prozent-Regelung Elektrofahrzeuge: Steuerliche Vergünstigungen winken

Nutzt ein Unternehmer betriebliche Elektrofahrzeuge oder ein Arbeitnehmer ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen, winken bei der Ermittlung der zu versteuernden Privatnutzung nach der 1-Prozent-Regelung seit 2013 Vergünstigungen. Welche Werte bis 2015 gelten.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Beruflich unterwegs

Bei Ermittlung des Privatanteils nach der 1-Prozent-Regelung mindert sich der Bruttolistenpreis für Elektrofahrzeuge um:

  • 500 Euro pro Kilowattstunde der Batteriekapazität bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2013. Dieser Minderungsbetrag sinkt bei Anschaffungen in den Folgejahren um jeweils 50 Euro.
  • 450 Euro pro Kilowattstunde der Batteriekapazität bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2014.
  • 450 Euro pro Kilowattstunde der Batteriekapazität bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2015.
Beispiel: Ein Unternehmer erwirbt ein betriebliches Elektrofahrzeug. Der Bruttolistenpreis beträgt 40.000 Euro. Für die Batterie darf dieser Bruttolistenpreis nach dem obigen Kürzungsschema um 8.000 Euro gemindert werden. Folge: Der zu versteuernde Anteil für die Privatnutzung beträgt pro Monat 320 Euro (32.000 Euro x 1 Prozent).

Tipp: Die Minderung des Bruttolistenpreises bei der Ermittlung zu versteuernden Privatnutzungsanteils hat keine Auswirkung auf die Abschreibung. Abgeschrieben werden auf sechs Jahre verteilt die vollen 40.000 Euro in unserem Beispiel. dhz

 Weitere Steuertipps gibt es im DHZ-Steuerarchiv.

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