Ratgeber + Unterhaltung -

Drei neue Traumpaare für die neue Wintersaison

Die Pläne liegen schon lange in den Schubladen der Bergbahn- und Skigebietsbetreibern und mit dem Start in die Saison 2013/2014 werden sie in Österreich und der Schweiz in die Tat umgesetzt.

Schon im Jahr 1894 soll der Warther Pfarrer Johann Müller auf damals, neuartigen Fortbewegungsmitteln – einem Paar Ski, zwischen den Orten Warth und Lech hin und her gependelt sein. In den 70er Jahren entstanden dann erste Pläne für eine geplante Liftbrücke. Und jetzt ist es soweit. Ab der Wintersaison 2013/2014 verbindet eine zwei Kilometer lange Gondelbahn die beiden Skiorte. Dadurch entsteht mit 47 Liften und Bahnen und 190 Kilometer Skiabfahrten das größte Skigebiet in Vorarlberg. Rund um den Arlberg können sich Ski- und Snowboardfahrern ab sofort auf 340 Kilometer Skiabfahrten und 94 Liften austoben. Die neue Verbindungsbahn gilt als Beispiel sanfter Skigebietserweiterung. Die Stützpunkte wurden mit größtmöglicher Schonung der Natur, am Rand des Auenfelds gesetzt und die Eingriffe in die Natur beschränkten sich ausschließlich auf den Bau der Bahn, es wurden keine neuen Pisten erschlossen. Ab dem 06. Dezember 2013 fällt der Startschuss am Arlberg, dann startet die neue Skisaison

Zwei freischwebende knallrote Gondeln

Wagrain
-

Eine weitere Prämiere gibt es im Salzburger Land, genauer in Wagrain. Das Skigebiet besteht aus den zwei Skibergen Grafenberg und Grießenkareck die durch das Tal und dem Örtchen Wagrain getrennt werden. Bisher mussten Wintersportler ihre Ski abschnallen und durch den Ort laufen oder auf die Skibusverbindung zurückgreifen. Ab diesem Herbst verbindet der „G-Link Wagrain“ die Mittelstation der „Flying Mozart-Seilbahn“ mit der Bergstation des „Grafenberg Express 1“. Zwei knallrote Gondeln die bis zu 130 Personen Platz bieten pendeln zwischen den Skibergen hin und her. In einer Höhe von bis zu 200 Metern wird die sechs minütige Fahrt zum Erlebnis. Die rund zwei Kilometer lange Strecke wird ohne weitere Stützpfeiler überwunden. Nur an den beiden Bergstationen wurden zwei 35 Meter hohe Stützen errichtet.

Die "Lenzer-Heidi" und der "Arosa-Gigi"

Arosa-Lenzerheide
-

Auch in der Schweiz gibt es ab der kommenden Saison ein neues Traumpaar – Heidi und Gigi. So wird das neue Skigebiet beworben. Die „Lenzer-Heidi“ und der „Arosa-Gigi“ schließen sich zu Graubündens größtem Skigebiet zusammen. Im Januar 2014 ist es soweit, dann wird aus den beiden Skigebieten eins. Die Idee und die Pläne einer Verbindung der beiden Wintersportgebiete gibt es schon seit den 70er Jahren. Und es liegt nahe – denn sie sind nur rund zwei Kilometer Luftlinie durch das Urdental getrennt. Die neu erbaute Doppel-Pendelseilbahn verbindet das Arosa-Hörnli und das Urdenfürggli in der Lenzerheide. Das so entstandene neue Winterparadies umfasst 225 Pistenkilometer und ab sofort laden doppelt so viele,urige Berghütten zum gemütlichen Einkehrschwung ein.

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten