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Zentralverband des Deutschen Handwerks Drei Kandidaten für ZDH-Präsidenten-Posten

Gleich drei Kammerpräsidenten gehen ins Rennen um den Posten des Handwerkspräsidenten für Deutschland. Der Countdown bis zur Wahl Anfang Dezember läuft.

ZDH-Präsidium
Franz Prebeck, Rainer Reichhold und Hans Peter Wollseifer kandidieren für das ZDH-Präsidium. -

Drei Kammerpräsidenten möchten den Posten des ZDH-Präsidenten übernehmen. Sie haben sich im Oktober auf einer Veranstaltung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) als Kandidaten vorgestellt.

Es treten an:

Franz Prebeck (64, Foto links), Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Prebeck ist gelernter Werkzeugmacher, studierte im Fachbereich Stahlbau und führt heute das Unternehmen Prebeck GmbH Stahl- und Anlagenbau in Bogen als geschäftsführender Gesellschafter.

Rainer Reichhold (55, Foto Mitte), Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart. Reichhold machte eine Ausbildung zum Elektroinstallateur bis zum Meister und einen Abschluss als Betriebswirt des Handwerks. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Firma Elektro Nürk in Nürtingen.

Hans Peter Wollseifer (58, Foto rechts), Präsident der Handwerkskammer zu Köln. Wollseifer machte seinen Meister als Maler und Lackierer. Er gründete in seiner Laufbahn mehrere Betriebe im Bereich Wohnungswirtschaft und Bau.

Countdown bis zum 5. Dezember

Die Vollversammlungen im ZDH wählen den neuen Präsidenten sowie das Präsidium am 5. und 6. Dezember 2013 in Dortmund. Die Deutsche Handwerks Zeitung stellt die drei Kandidaten vorher in der Ausgabe 22 am 22. November vor.

Der amtierende Präsident, der 71-jährige Otto Kentzler, wird nach neun Jahren auf dem ZDH-Posten nicht mehr antreten. Die Wahl des Nachfolgers und Kentzlers Verabschiedung finden in seiner Heimatkammer Dortmund statt.

Ende Januar wird der neue Präsident offiziell am Standort des ZDH in Berlin eingeführt. dhz

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