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Emporis Skyscraper Award Die spektakulärsten Wolkenkratzer des Jahres

Eine Pyramide mitten in New York City: Das VIA 57 West ist zum beeindruckendsten Neubau unter den Wolkenkratzern gewählt worden. Auch ein deutsches Bauwerk schaffte es in die Top 10.

Der Hamburger Elbphilharmonie ist es zu verdanken, dass Deutschland nach Jahren der Abstinenz wird unter den ersten zehn Plätzen des renommierten Emporis Skyscrapers Awards vertreten ist. Das 110 Meter hohe Konzerthaus steht am rechten Ufer der Norderelbe in der Hamburger Hafencity und wurde 2016 nach fast zehnjähriger Bauzeit und Kosten von rund 866 Millionen Euro fertiggestellt. Entwurf und Planung der Elbphilharmonie stammen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Allerdings verpasst die Elbphilharmonie das Treppchen und landet auf dem fünften Platz der spektakulärsten Wolkenkratzer-Neubauten mit einer Mindesthöhe von 100 Metern.

Platz drei geht an das Oasia Hotel Downtown in Singapur. Die Fassade des leuchtend roten Gebäudes ist mit Kletterpflanzen bewachsen. Gemeinsam mit den Dachgärten wird das 190 Meter hohe Oasia Downtown Hotel zu einem Biotop mit 54 verschiedenen Baum- und Pflanzenarten. Das Bauwerk verfügt über insgesamt 27 Etagen und 13 Aufzüge und wurde zwischen 2012 und 2016 errichtet.

Auf den zweiten Platz schafft es der Wolkenkratzer Torre Reforma in Mexiko City. Er ist mit einer Höhe von 246 Metern und 56 Stockwerken der größte Wolkenkratzer der Metropole und zugleich die höchste freistehende Betonstruktur der Welt. Trotz seiner Dimensionen soll der Torre Reforma dank seiner Betonwände und der dreieckigen Bauform den vielen Erdbeben in der Region mühelos standhalten.

Ganz an der Spitze des Wettbewerbs steht bereits zum vierten Mal ein Gebäude in New York City - der Hauptstadt der Wolkenkratzer. Via 57 West erinnert an eine ägyptische Pyramide und sticht damit aus den üblichen Formen der New Yorker Wolkenkratzer heraus. Seinen Bewohnern bietet er einen perfekten Blick auf den Hudson River. Verantwortlich für das 142 Meter hohe und 34 Stockwerke umfassende architektonische Meisterwerk zeichnet das dänische Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG),

Die Top Ten im Überblick:

Platz 1: VIA 57 West (U.S.A.), Höhe: 142 m, Etagen: 34, Ort: New York City, Architekt: BIG

Platz 2: Torre Reforma (Mexico), Höhe: 245 m, Etagen: 57, Ort: Mexico Stadt, Architekt: LBR Arquitectos.

Platz 3: Oasia Hotel Downtown (Singapur), Höhe: 190 m, Etagen: 27, Ort: Singapur, Architekt: WOHA Architects Pte. Ltd.

Platz 4: MahaNakhon (Thailand), Höhe: 314 m, Etagen: 77, Ort: Bangkok, Architekt: Büro Ole Scheeren

Platz 5: Elbphilharmonie (Deutschland), Höhe: 110 m, Etagen: 25, Ort: Hamburg, Architekt: Kallmorgen & Partner, Herzog & de Meuron

Platz 6: 56 Leonard Street (U.S.A.), Höhe: 250 m, Etagen: 57, Ort: New York City, Architekt: Herzog & de Meuron

Platz 7: CTF Finance Centre (China), Höhe: 530 m, Etagen: 111, Ort: Guangzhou, Architekt: Kohn Pedersen Fox Associates

Platz 8: The L Tower (Kanada), Höhe: 205 m, Etagen: 59, Ort: Toronto, Architekt: Studio Daniel Libeskind

Platz 9: Beijing Greenland Dawangjing Tower (China), Höhe: 260 m, Etagen: 55, Ort: Peking, Architekt: Skidmore, Owings & Merrill LLP

Platz 10: Sumitomo Fudosan Roppongi Grand Tower (Japan), Höhe: 231 m. Etagen: 43, Ort: Tokyo, Architekt: Nikken Sekkei Ltd.

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