Bildergalerie: Wettbewerb "Nachhaltiges Bauen": Das sind die Nominierten

Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Stiftung Universität Lüneburg
Das zentrale Campusgebäude der Leuphana Universität in Lüneburg ist nach einem Entwurf von Daniel Libeskind entstanden. Die großzügigen Glasflächen bieten viel Tageslicht im Inneren des Gebäudes. Im Sommer erhöht das den Kühlbedarf, der über Kühldecken sichergestellt wird. Durch mechanische Lüftungsflügel in der Fassade lässt sich das Gebäude natürlich lüften. Der Neubau nutz Niedrigenergiewärme, wodurch der Campus CO2-neutral ist.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Brigida González
In Winnenden wurde das Areal der Firma Kärcher neu gestaltet. Die Ziegelfassade sowie der Schornstein sollen an die alte Nutzung des Geländes erinnern. Das Büro Reichel Schlaier Architekten hat bei der Neugestaltung auf eine Holzhackschnitzelheizung gesetzt. Mit der Hilfe eines Palettenhäckslers kann die Firma Kärcher mit ausrangierten Europaletten heizen. Auf den Dächern der Gebäude befinden sich Photovoltaikanlagen sowie Grünflächen.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© HG Esch
Bei der Sanierung und Modernisierung des HVB-Towers in München hat das Architekturbüro HENN die alte einschalige Fassade durch eine energieeffiziente, zweischalige Fassade ersetzt. Das ursprüngliche Erscheinungsbild es Gebäudes wurde beibehalten. Neben der natürlichen Belüftung der Büros, werden diese durch eine Geothermieanlage temperiert. Diese versorgt Heiz- und Kühldecken mit der benötigten Energie.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Julia Knop
Bei dem Münchener Bauprojekt wagnisART wurden die zukünftigen Mieter in die Planung mit einbezogen. 40 Prozent der Wohnungen bieten neben privaten Wohneinheiten Gemeinschaftsflächen, wie einen Waschsalon mit Nähstube, ein Café, einen Versammlungsraum, sowie Dachgärten. Dadurch soll Mehrgenerationen-Wohnen ermöglicht werden. Der Wärmebedarf des genossenschaftlichen Wohnbauprojekts wird als zertifiziertes Passivhaus niedrig gehalten. Ein Teil des benötigten Stroms wird durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern produziert.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Fotodesign Peters
Die Firma elobau aus dem Thüringer Schiefergebirge, hat in Probstzella eine neue Produktionshalle errichtet. Der Bau ist teilweise verglast, teilweise mit Schiefer verkleidet, um einen loaklen Bezug herzustellen. Das Gebäude wurde, unter Verwendung von Baubuchenholz, als Plusenergiehaus gebaut. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt im Schnitt mehr Energie als benötigt wird. Überschüssiger Strom wird gespeichert und bei Bedarf wird grüner Strom aus dem Netz eingespeist. Die Wärme- und Kälteerzeugung wird durch den Einsatz einer geothermischen Wärmepumpe sichergestellt. Dadurch können die CO2-Emissionen auf einem Minimum gehalten werden.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Nikolai Wolff
Der Bremer Punkt ist ein Pilotprojekt. Durch eine modulare Holzkonstruktion und Vorfertigungen bedarf das Wohnhaus nur einer kurzen Bauzeit. Mittlerweile wurden drei dieser Wohnhäuser gebaut. Die einfache Bauweise soll es ermöglichen, aus ungenutzen Freiflächen, bei Bedarf, schnell Wohnraum zu schaffen. Durch Nutzung von Freiflächen in bestehenden Siedlungen werden die Anschlusskosten gering gehalten und bezahlbares Wohnen ermöglichen.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© Christian Richters
In Blissendorf, nahe Osnabrück, wurde das Projekt "Bauen für die Gemeinschaft" realsiert. Durch die beiden neuen Gebäude, Rathaus und Bürgersaal, hat der Ort einen neuen Ortskern bekommen. Die Materialien stammen überwiegend aus regionaler Produktion. Aufgrund der klimatisch günstigen Fassade und einer einfachen Anlagentechnik ist der Primärenergiebedarf gering und die Unterhaltskosten überschaubar.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
© HG Esch Photography
Das 50Hertz Netzquartier produziert auf dem Dach erneuerbare Energie. Der Bauherr, die 50 Hertz Transmission GmbH, setzt dabei Solaranlagen und Windräder. Die Heizung und Kühlung erfolgt durch Bauteilaktivierung, die Lüftung über den Fußboden. Im Fassadenbereich wurden Heiz-Kühlsegel angebracht. Dadurf lässt sich schnell auf Temperaturschwankungen reagieren. Mitarbeiter und Besucher, die mit dem E-Bike oder -Auto kommen, können die E-Mobility Zone benutzen.