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Internationaler Hochhaus Preis Die innovativsten Wolkenkratzer der Welt

Der Büroturm "Torre Reforma" in Mexiko-Stadt ist zum weltweit innovativsten Hochhaus gekürt worden. Warum sich die Jury des Internationalen Hochhaus Preises für dieses Gebäude entschieden hat und wer sonst noch nominiert war.

"Wie ein riesiger urbaner Obelisk oder ein geöffnetes Buch zwischen zwei Sichtbetonwänden hebt sich der Torre Reforma von den umliegenden Hochhäusern ab“, begründet die Jury des Internationalen Hochhaus Preises ihre Entscheidung zur Auszeichnung.

Entgegen dem weltweit andauernden Trend hin zum Wohnturm sowie zu immer größeren mischgenutzten Projekten in Asien ist der diesjährige Preisträger größtenteils ein Bürogebäude mit zusätzlichem Restaurant und Fitnesscenter.

Dabei ist allerdings nur die Art der Nutzung konventionell. Die in Mexiko-Stadt herrschende Erdbebenproblematik erfordert ein kluges Tragwerkskonzept, das dem 246 Meter hohen Büroturm sein signifikantes Erscheinungsbild verleiht. Architekt Benjamín Romano hat mit den massiven Wänden an die baulichen Traditionen der Azteken angeknüpft und diese modern interpretiert. Der "Torre Reforma" war das Gebäude, das sowohl die Ingenieure als auch die Architekten in der Jury am stärksten begeisterte. Nachhaltigkeit, modernste Technologie und gut strukturierte Räume würden kunstvoll miteinander verbunden.

Die innovativsten Wolkenkratzer 2018

Zu den weiteren fünf Finalisten aus über 1.000 neugebauten Hochhäusern zählten Gebäude in Beirut, Bangkok, Peking und Singapur. Der Internationale Hochhaus Preis wurde gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank initiiert und wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben.

Die Ausstellung "Best Highrises 2018/19 – Internationaler Hochhaus Preis 2018", die das Deutsche Architekturmuseum vom 3. November 2018 bis 3. März 2019 in Frankfurt am Main zeigt, präsentiert alle nominierten Projekte.

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