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Deutsches Handwerk Hilft Peter-Maffay-Stiftung: Die Arbeit für die Helfer geht nicht aus

Für Malermeister Markus Werner ist das Hilfsprojekt der Peter Maffay Stiftung zur Herzensangelegenheit geworden. Zum vierten Mal fuhr er dieses Jahr nach Siebenbürgen, um beim Aufbau eines Ferienheims zu helfen - dieses Mal in Begleitung.

Malermeister Markus Werner ist eingefleischter Maffay-Fan. Die Aktion "Deutsches Handwerk hilft", die die Peter Maffay Stiftung beim Aufbau eines Ferienheims für traumatisierte Kinder im rumänischen Ort Radeln unterstützt, war für ihn deshalb von Beginn an eine Herzenssache. In diesem Frühjahr war Werner bereits zum vierten Mal zum Arbeitseinsatz in Siebenbürgen.

"Die Menschen dort sind sehr bedürftig. So lange ich kann, möchte ich jedes Jahr nach Radeln fahren und dort beim Aufbau helfen", sagt Markus Werner aus dem hessischen Villmar, der schon einige Handwerksmeister in seinem Heimatort mit seinem Eifer angesteckt hat. So begleiteten ihn bei seinem diesjährigen Hilfseinsatz Landmaschinenmeister Alexander Markus, der schon zum dritten Mal dabei war, und sein Patenkind, Schreinermeister Sascha Saal.

Genug Arbeit für die nächsten 20 Jahre

Besonders froh waren die drei Meister aus Hessen, als sie nach einer rund 20-stündigen Anreise über 1.700 Kilometer in der neuen Handwerkerunterkunft schlafen konnten. "Im vergangenen Jahr waren wir dort noch mit dem Innenausbau beschäftigt. Jetzt ist der Standard besser als in einer Jugend­herberge", freut sich Werner, der an seinem 50. Geburtstag 3.700 Euro für Radeln gesammelt hatte und auch schon Gerüst und Material zur Verfügung gestellt hat.

Als Nächstes möchte der Malermeister seine Kollegen der Maler- und Raumausstatter-Innung Limburg-Weilburg für das Projekt "Deutsches Handwerk hilft" begeistern. "Denn Arbeit gibt es in den nächsten 20 Jahren noch genug", sagt Markus Werner.

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