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Trophäen für Audi A6 Avant, VW Passat und Škoda Superb Chef-Kombi 2017: So sehen Sieger aus

Mit der Übergabe der Preise erreichte der Wettbewerb um die Chef-Kombis 2017 am 15. September zur Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt am Main seinen Höhepunkt.

Die Siegertrophäen nahmen Ralf Weichselbaum für den Audi A6 Avant in der Oberklasse, Alexander Thill für den VW Passat Variant in der Mittelklasse und Steffen Zöhke für den Škoda Superb in der Importwertung entgegen.

Bei den Gewinnern war die Freude groß. Audi hat mit dem A6 Avant zum vierten Mal in Folge in der Oberklasse gewonnen. „Das ist der beste Beweis dafür, dass wir nachhaltig die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen. Mit dem neuen A6, den wir nächstes Jahr vorstellen, wollen wir unseren Vorsprung noch ausbauen“, sagte Ralf Weichselbaum, Leiter Verkauf Großkunden bei Audi.

Chef-Kombi 2017: Das sind die Gewinner

Alexander Thill, seit kurzem Leiter Vertrieb an Groß- und Direktkunden bei Volkswagen, bekam den Pokal für den Sieg des VW Passat Variant in der Mittelklasse. „Ich bin selbst leidenschaftlicher Passatfahrer und freue mich sehr, für dieses Auto den ersten Preis in meiner neuen Funktion entgegennehmen zu dürfen.“

Die Importwertung gewinnt zum wiederholten Mal der Škoda Superb. „Es freut uns, wenn wir mit unserem Flaggschiff die renommierten Wettbewerber ein bisschen ärgern können“, sagte Steffen Zöhke, Verkaufsleiter für Deutschland.

Drohende Fahrverbote für Diesel in zwei Jahren vom Tisch

Die Automobilbranche erlebt turbulente Zeiten. Joachim Damasky vermisst in den Diskussionen um den Dieselmotor in Zeiten des Wahlkampfes allerdings die Objektivität. Der Geschäftsführer für Technik und Umwelt beim Verband der Automobilindustrie (VDA) betonte in seinem Grußwort die Bemühungen der Hersteller um eine Reduzierung schädlicher Abgase. Seit 1996 sei die Belastung der Luft durch Stickoxide (NOx) um rund 17 Prozent zurückgegangen. „Aber wir brauchen etwas mehr Zeit, um die Grenzwerte zu erreichen. In zwei Jahren haben wir das Problem von Fahrverboten für Diesel im Griff“, sagte Damasky.

Alexander Holzmann erinnerte an die große Bedeutung des Automobilbaus für die mittelständische Wirtschaft, nicht nur weil Mobilität für die Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. „Auch viele Arbeitsplätze im Handwerk hängen von der Autoindustrie ab, bei Zulieferern genauso wie bei vielen Dienstleistern“, so der Verleger der Deutschen Handwerks Zeitung und von handwerk magazin, die die Leserwahl um die Chef-Kombis des Jahres veranstalten.

Chef-Kombi 2017: VW Passat, Audi A6 Avant & Skoda Superb Kombi

Nachfrage nach SUV steigt auch im Handwerk

Wie eine Befragung im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Leserwahl ergab, bleibt der Kombi als Chef-Fahrzeug im Handwerk auch in Zukunft die erste Wahl. Allerdings legen die Ergebnisse nahe, dass sich der Trend zum SUV auch im Handwerk niederschlägt. Liegt ihr Bestand in den aktuellen Fuhrparks der Unternehmen noch bei 7,5 Prozent und damit deutlich hinter den Limousinen, so stehen die SUV bei den geplanten Neuanschaffungen mit 16,9 Prozent schon an dritter Stelle hinter Kombis und Transportern bis 7,5 Tonnen.

Als wichtigstes Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Neufahrzeugs steht die Qualität im Handwerk ganz oben. „Offenbar legen die Meister beim Autokauf die gleichen Maßstäbe an, für die auch ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen stehen“, kommentierte Alexander Holzmann das Ergebnis. Wichtiger als Preis und Verbrauch sehen die Handwerksunternehmer auch Fahreigenschaften, Platzangebot und Komfort.

Und welche alternativen Antriebsarten halten Handwerker für geeignet? Bei dieser Frage tendiert mit 44,4 Prozent eine klare Mehrheit für den Hybrid, gefolgt vom Elektroantrieb (29,3 Prozent), Brennstoffzelle (16 Prozent) und Gas (10,4 Prozent).

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