Mobilität + Transport -

Gewinner beim Autowettbewerb Chef-Kombi 2017: Leser wählen ihre Favoriten

Der Audi A6 Avant (Oberklasse), der VW Passat Variant (Mittelklasse) und der Škoda Superb Combi (Importeure) sind die beliebtesten Kombis im Handwerk.

Handwerker sind Vielfahrer. Nicht unbedingt, was die Anzahl der Kilometer betrifft, eher bezüglich der verschiedenen Fahrzeuge, die sie steuern. Mit dem Transporter geht’s zur Baustelle, mit dem Kombi zum Kunden. Deshalb hat das Urteil von Unternehmern aus dem Handwerk bei den Herstellern Gewicht. Für sie ist der Preis "Chef-Kombi des Jahres" ein wichtiger Gradmesser. In diesem Jahr gehen die drei Trophäen an den Audi A6 Avant (Oberklasse), den VW Passat Variant (Mittelklasse) und den Škoda Octavia Combi (Importwertung).

In der Oberklasse fährt Audi damit seinen vierten Sieg in Folge ein. Auch wenn die Verfolger aufholen konnten, blieb der Erfolg doch ungefährdet. Der Leiter des Großkundenverkaufs bei Audi, Ralf Weichselbaum, freute sich über das Ergebnis: "Handwerker schätzen an unseren Avant-Modellen offensichtlich das große Ladevolumen und das beeindruckende Raumgefühl", so seine erste Reaktion auf das Ergebnis. Auf den zweiten Platz wählten die Leser der Deutschen Handwerks Zeitung und von handwerk magazin das T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse. BMW musste sich mit Platz drei zufrieden geben. Allerdings ist das Modell des neuen 5er Touring, das in der Wahlbeilage schon abgebildet war, erst nach deren Erscheinen ausgeliefert worden, so dass die Leser aus eigenen Erfahrungen nur das alte Modell bewerten konnten.

In der Mittelklasse lieferten sich Audi und Volkswagen wie schon vor zwei Jahren erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg. In diesem Jahr hatte erstmals der VW Passat Variant die Nase vorn, wenn auch nur um ganze drei Stimmen. Alexander Thill, Leiter Vertrieb an Groß- und Direktkunden bei VW, sieht sich in dem Ergebnis darin bestätigt, "dass der Passat Variant wichtige Anforderungen der Handwerkskunden in sich vereint: hohe Zuverlässigkeit, niedrige Betriebskosten, volle Alltagstauglichkeit und jede Menge Platz".

Chef-Kombi 2017: Das sind die Gewinner

Preisverleihung am 15. September

Beliebteste Marke eines ausländischen Herstellers bleibt Škoda, die in der Importwertung gleich zwei Modelle auf die ersten drei Ränge bringt. Es gewinnt der Superb vor dem Volvo V90 und dem Octavia. Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung von Škoda Deutschland, freute sich besonders über die Wahl, weil mit den Handwerkern die Nutzer der Automobile über das Ergebnis entscheiden. "Und wer könnte besser den tatsächlichen Wert eines Autos einschätzen als die, die täglich mit ihm unterwegs sind", so Jürgens.

Alle zwei Jahre entscheiden die Leserinnen und Leser der Deutschen Handwerks Zeitung und von handwerk magazin über den Chef-Kombi des Jahres. Dabei werden sie auch über geplante Neuanschaffungen befragt. Immerhin 60,6 Prozent der mehr als 1.200 Teilnehmer der diesjährigen Umfrage wollen in den nächsten zwölf Monaten ein Fahrzeug kaufen – angesichts der politischen Debatte um eine Ende der Ära der Verbrennungsmotoren keine einfache Entscheidung.

Vielleicht gibt ja die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main wichtige Anregungen. Dort werden am 15. September auch die Preise für die beliebtesten Kombis vergeben. rm/ste

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten