Sächsischer Handwerkstag -

Hoffnungsvolles Signal CDU will Kriminalität in Grenzregion bekämpfen

Der Sächsische Handwerkstag (SHT) hat die Entscheidung von Innenpolitikern der CDU-Landtagsfraktion begrüßt, gegen die ausufernde Kriminalität im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien verstärkt Front zu machen.

Notwendig sei, die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden der Nachbarländer endlich so voranzubringen, dass etwa Kfz-Diebstähle und andere Eigentumsdelikte die Menschen in der Grenzregion nicht länger verunsicherten. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der sächsischen CDU-Landtagsfraktion, Steffen Flath, Mitte Februar 2013 in Dresden, wertete SHT-Präsident Roland Ermer es als „hoffnungsvolles Signal“, dass die Unionsfraktion hierzu mit dem FDP-Koalitionspartner im Landtag eine entsprechende Initiative auf den Weg bringen wolle. Flath sicherte dem Handwerk die politische Unterstützung im Kampf gegen die besonders im grenznahen Raum auftretende Kriminalität zu.   

Gegen mögliche Benachteiligungen von Handwerksbetrieben der Nahrungsmittelbranche aufgrund des in der Öffentlichkeit aktuell debattierten Pferdefleisch-Skandals wandte sich Ermer bei einem kurzen Arbeitstreff mit Sachsens Agrar- und Umweltminister Frank Kupfer (CDU). Verfehlungen großer, global agierender Lebensmittelproduzenten dürften jetzt nicht zum Anlass genommen werden, um Nahrungsmittelhandwerker zum Beispiel durch neue, verschärfte Kennzeichnungspflichten bei Lebensmitteln in Mithaftung zu nehmen. Dies würde handwerklichen Bäckern, Fleischern usw. auf Dauer die Luft zum Atmen nehmen.     

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