Mobilität -

Um- und Aufbauten von Lemeire Belgische Manufaktur baut mobile Marktstände

Die belgische Karosserieschmiede Lemeire rüstet Transporter zu Verkäufswagen um. Die Kunden können in die Entwicklung einbezogen werden.

So individuell wie das Handwerk selbst müssen auch dessen Fahrzeuge sein, damit sie in den Betriebsalltag passen. Für Unternehmen mit mobilen Verkaufsständen bietet die Firma Carrosserie Lemeire spezielle, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen.

Jüngste Entwicklung der in dritter Generation familiengeführten Manufaktur im belgischen Hamme ist ein Verkaufsfahrzeug auf Basis eines Fiat Ducato mit 180 PS. Lemeire baut für den Triebkopf jedoch ein eigenes Fahrgestellt mit 7 t zulässigem Gesamtgewicht und Luftfederung. Die maximale Aufbaulänge beträgt 9.350 mm bei einer Verkaufsöffnung/Klappe von 8.800 mm ohne Pfosten.

Umbau auf Kundenwunsch

Die Stärke der Karosseriebauer von Lemeire liegt jedoch in der Fertigung von Um- und Aufbauten auf Kundenwunsch. "Der Kunde wird gern in den Fertigungsprozess eingebunden, um sein Fahrzeug während der Bauphase hautnah begleiten zu können", erklärt der deutsche Handelsvertreter des belgischen Unternehmens, Manfred Hofmann aus Bergisch-Gladbach. Entsprechend groß ist die Vielfalt der Angebote.

Lemeire baut individuelle Fahrgestelle für Anhänger, Sattelauflieger und Mobile von 2 bis 16 t Gesamtgewicht, wobei alle mit Luftfederung und absenkbar geliefert werden können. Bei klassischen Aufbauten setzt Lemeire auf ein Stahl-Aluminium-Konstruktion mit GFK-Sandwicheinlagen. Dieses Konzept erlaube Verkaufsöffnungen bis zu 9.000 mm ohne Mittelpfosten bei einer Gesamtlänge von bis zu 12.000 mm.

Über Ausschiebedächer lässt sich die Länge der Fahrzeuge sogar auf bis zu 19.000 mm erweitern, um eine möglichst große Verkaufsfläche zu generieren. Auf Wunsch können Klappen, Wandausschübe oder Ausschiebetheken mit Pneumatik-, Hydraulik- oder Elektroantrieb montiert werden. ste

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