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ZDB würdigt Verdienste des ehemaligen Präsidenten Baugewerbe: Arndt Frauenrath verstorben

Arndt Frauenrath, der ehemalige Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ist am 31. März nach schwerer Krankheit verstorben. Der ZDB würdigt die Verdienste des engagierten Unternehmers.

Frauenrath war in den Jahren von 2000 bis 2006 Präsident des 35.000 Mitglieder starken Bauverbandes. Davor hatte er lange Zeit das Amt des Vizepräsidenten und Schatzmeisters inne. ZDB-Präsident Hans-Hartwig Loewenstein würdigte seine Verdienste um das deutsche Baugewerbe: "Arndt Frauenrath hat immer versucht, Optimismus auszustrahlen und positive Botschaften zu vermitteln." Er habe stets bessere Rahmenbedingungen für die mittelständische Bauwirtschaft und Kostenentlastungen für die Betriebe gefordert. Seinem beharrlichen Einsatz seien die Übergangsfristen im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung zu verdanken, so Loewenstein. Frauenrath habe ein Ende des ruinösen Preiswettbewerbs gefordert und diesem einen Wettbewerb um höchste Qualität in der Ausführung entgegen gesetzt.

Von Anfang an engagiert

Nur kurz nach seinem Staatsexamen hatte Frauenrath bereits im Alter von 22 Jahren den Straßenbauer-Betrieb seiner Eltern übernommen. Diesen baute er zu einem breit aufgestellten mittelständischen Unternehmen mit inzwischen 400 Beschäftigten aus. Von Anfang an engagierte sich Frauenrath für seinen Berufsstand. So war er Obermeister der Straßenbauer-Innung Rurtal, Vorsitzender des Straßen- und Tiefbauverbandes Nordrhein-Westfalen und ab 1987 auch Vorsitzender des Straßen- und Tiefbaugewerbes im ZDB, in dessen Vorstand er zeitgleich gewählt wurde.

Vielfach Ausgezeichnet

Für sein Engagement wurde Frauenrath vielfach ausgezeichnet. 2005 erhielt er das Handwerkszeichen in Gold, 2006 den Ehrenring des Deutschen Baugewerbes und das Bundesverdienstkreuz. 2008 wurde er zum Ehrenvorstandsmitglied des ZDB gewählt. jr

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