Sächsischer Handwerkstag -

Bausommernacht in Dresden "Bauen gern für die öffentliche Hand"

Bei der vierten Bausommernacht des Sächsischen Baugewerbeverbandes (SBV) betonte SBV-Präsident Andreas Baumann, dass auch bei öffentlichen Aufträgen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen muss.

Rund 150 Gäste, darunter zahlreiche Mitgliedsbetriebe des SBV, aber auch Vertreter von Innungen, Kammern und Verbänden des sächsischen Handwerks sowie aus Politik und Wirtschaft des Freistaats waren zur Bausommernacht gekommen, unter ihnen auch Marco Wanderwitz, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium.

Wanderwitz betonte in seiner kurzen Ansprache, dass ein starkes Bauhandwerk für die Umsetzung der zahlreichen Vorhaben der Bundesregierung, der Länder und Kommunen, vom Breitbandausbau über den Bau von Wohnungen, Schulen, Kitas und Verkehrswegen, unverzichtbar sei.

Zuvor hatte SBV-Präsident Andreas Baumann auf die „weitgehend bekannte Wunschliste des Bauhandwerks an Bund und Land“ erinnert. Auf der stünden neben Bürokratieabbau und Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge auch die Beseitigung von Überregulierungen beim Thema Abfall.

Baumann wehrte sich erneut gegen die Behauptung, Bauunternehmen würden sich kaum mehr an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, weil die Gewinnmarge zu gering sei. „Wir haben immer gern für die öffentliche Hand gebaut und tun dies auch weiterhin. Aber wie im privaten Baubereich muss das Preis-Leistungs-Verhältnis auch bei öffentlichen Aufträgen stimmen“, so Baumann.

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