Bildergalerie: Pfiffige Auto-Extras: 7 clevere Lösungen für kleine Probleme

Eiskratzer im Tankdeckel
© SKODA
Eiskratzer in der Tankklappe

Das war das erste und ist bis heute das prominenteste Detail aus Skodas cleverem Sammelsurium - und findet sich mittlerweile in allen Modellen der Tschechen. Wenn jetzt allerdings der Enyaq als E-SUV ohne klassische Tankklappe kommt, markiert das nicht das Ende des Einfalls. Bei dem Stromer zieht der Eiskratzer kurzerhand um und wandert in einen Einschub in der Heckklappe.

Seitentür Skoda Kratzschutz beim Türöffnen
© SKODA
Schutz vor Kratzern

Nicht das einzige clevere Extra von Skoda. Gegen die leidigen Kratzer an den Flanken des Stellplatznachbarn auf engen Parkplätzen hat der tschechische Autohersteller den aktiven Türkantenschutz erfunden - auch Ford bietet einen solchen an. Öffnet man bei Modellen wie dem Fiesta oder dem Kamiq eine entsprechend ausgerüstete Tür, dann schiebt sich aus dem Falz eine Kunststoffblende vor die Metallkante und schützt so den Lack beider Fahrzeuge.

Eingebauter Staubsauger Honda
© Honda
Eingebauter Staubsauger

Kekskrümel oder der Sand vom Spielplatz - wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, sitzt eigentlich immer in einem schmutzigen Auto. Bei Honda ist das ein paar Entwicklern offenbar derart sauer aufgestoßen, dass sie eine einzigartige Lösung für mehr Sauberkeit auf der Straße entwickelt und den Odyssey mit einem integrierten Staubsauger ausgestattet haben. Im Heck des Familienvans für Nordamerika integriert, liefert er auch über das 12-Volt-Netz genügend Saugkraft, um all die Abfälle des Alltags spurlos zu entfernen. Davon können Pkw-Fahrer in Europa nur träumen. Zumindest für Trucker gibt es eine vergleichbare Lösung: Hersteller wie MAN oder Mercedes legen auf Wunsch Druckluftschläuche in die Kabine, mit denen man Baustellendreck nach Feierabend aus dem Fahrerhaus blasen kann.

Ford Puma Wanne mit Abfluss
© Ford
Wanne mit Abfluss

Ebenfalls als saubere Sache feiert Ford die MegaBox im Kofferraum des neuen Puma. Denn diese rund 45 Zentimeter tiefe Wanne unter dem Ladeboden schafft nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern verfügt wie eine Badewanne auch über einen Abfluss. Wer darin also Blumenerde oder schmutziges Schuhwerk chauffiert, kann die Transportbox danach einfach ausspritzen. Und auch die Fahrt zur Fischzucht war nie so unkompliziert. Beim elektrischen Geländewagen Mustang Mach-E hat Ford die Idee weiterentwickelt und die MegaBox im Bug eingebaut: Mit reichlich Crushed Ice gefüllt, inszenieren die Amerikaner das Fach auf Werbefotos gern als mobilen Kühlschrank für Bierbüchsen und Barbecue.

Regenschirm in der Tür Rolls-Royce
© Rolls-Royce Motorcars
Regenschirm in der Tür

Wer Rolls-Royce fährt, steht gemeinhin auf der Sonnenseite des Lebens. Doch auch dort kann es mal regnen. Deshalb haben die Briten bei ihren Luxuslinern einen Regenschirm in den Türen integriert. Den zieht der Chauffeur einfach heraus, spannt ihn auf und muss seine Fahrgäste dann auch beim Aussteigen nicht im Regen stehen lassen. Diese Idee haben mittlerweile auch Marken wie Skoda übernommen und ein bisschen weiterentwickelt: Im neuen Octavia gibt es als Alternative zum Schirm speziell für den Winter einen Schneebesen.

Honda Jazz Kinositze Klappsitze
© Honda
Klappsitze wie im Kino

So schafft Honda im Kleinwagen Jazz zusätzliche Transportkapazitäten für sperrige Ladegüter. Wer mal Stehlampen oder Topfpflanzen von A nach B karren muss, kann einfach die Sitzpolster der so genannten Magic Seats aufstellen und gewinnt so rund 50 Zentimeter lichte Höhe. Dafür braucht es allerdings nicht nur eine spezielle Konstruktion der Rückbank, sondern zudem einen eigenen Unterboden. Während bei den meisten Fahrzeugen unter der Rückbank der Tank montiert ist und der Raum für solche Lösungen fehlt, hat Honda diesen unter den Fahrersitz verlegt.

Land Rover Defender Außenkoffer
© JAGUAR LAND ROVER
Kofferraum an der Flanke

Normal sind Autofahrer froh, wenn sie ihr Gepäck im Wagen verstauen können. Doch bei einem rustikalen Outdoor-Auto wie dem Land Rover Defender braucht man mache Ausrüstungsgegenstände eher draußen. Deshalb haben die Briten bei der Neuauflage ihres Abenteuer-Autos nicht nur Dachreling und Co. montiert, sondern hängen auf Wunsch auch eine Art Wandschrank an die Flanke. In dem verschwinden zum Beispiel das Bordwerkzeug oder die Camping-Küche, damit man abends am Lagerplatz nicht immer den gesamten Laderaum nach Kaffeekocher oder Salzstreuer durchsuchen muss. dpa/dhz