Oberfranken -

44 Nachwuchstalente Auszeichnung der besten Junghandwerker 2017

Der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Thomas Zimmer, und Hauptgeschäftsführer Thomas Koller haben die besten 44 Junggesellinnen und -gesellen Oberfrankens in ihren jeweiligen Berufen zusammen mit ihren Ausbildungsbetrieben ausgezeichnet.

„Alle gemeinsam sind Sie heute die besten Nachwuchstalente, die wir in Oberfranken haben, und darauf können Sie stolz sein. Wir sind es!“, begrüßte der Kammerpräsident die Kammersiegerinnen und -sieger in seiner Festansprache. Er wies aber auch darauf hin, dass man heute in keinem Beruf mehr ohne lebenslanges Lernen auskomme: „Der Abschluss einer Ausbildung ist nur eine erste Etappe. Und nach einer Etappe ist vor einer Etappe, der Weg geht weiter. Sie müssen also dranbleiben und – gerne natürlich auch nach einer Erholungspause – aufbauend auf Ihrem Können die nächsten Schritte gehen.“

#EINFACHMACHEN

Für die weiteren Wegstrecken habe die Kammer aber auch die richtigen Hilfen parat. Für jeden Beruf gibt es passende Fortbildungsangebote der Handwerksorganisationen, egal ob berufsspezifisch oder berufsübergreifend, egal ob nebenberuflich oder in Vollzeit. Zimmer verwies auch auf Unterstützungsmöglichkeiten für den Erwerb des Meisterbriefes. So ist zum einen das Meister BAföG 2016 wesentlich verbessert worden und auch der Meisterbonus, den der Freistaat Bayern vergibt, wurde zu Beginn des Jahres auf 1.500 Euro aufgestockt.

Zimmer forderte die Junghandwerkerinnen und Junghandwerker auch auf, weiter für ihr Handwerk zu brennen und dem Handwerk treu zu bleiben, denn, so der Präsident, Handwerk ist modern und innovativ und bietet Chancen und Karrieren. „Helfen Sie mit, das Image des Handwerks zu stärken. Engagieren Sie sich in unseren Innungen und begeistern Sie als Botschafter auch andere junge Menschen für die Ausbildung im Handwerk. Getreu dem Motto #EINFACHMACHEN.“

Zwei Bundessieger

Ausgezeichnet wurden bei der Feier auch die acht Landessieger und zwei Bundessieger. Die Laudatio für die Bundessiegerin, Seilerin Sabrina Preiß aus Naila, hielt die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Der zweite Bundessieger, der Isolierer Balázs Kis, konnte nicht an dem Termin teilnehmen.

Hintergrundinfo

Jedes Jahr veranstaltet das Handwerk in Deutschland den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – früher Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks dient der Förderung der Berufsausbildung im Handwerk. Die besten Gesellen haben sich inzwischen zum 66. Mal zunächst auf Innungs-, dann auf Kammer-, Landes- und Bundesebene gemessen. Für den Leistungswettbewerb auf Kammerebene qualifizieren sich jeweils die Lehrlinge, die bei der Gesellenprüfung die beste praktische Arbeit gefertigt haben. Diese Arbeit wird dann zum Wettbewerb auf Kammerebene eingereicht. Die Kammersieger/-innen nehmen wiederum am Landeswettbewerb, die Landessieger am Bundeswettbewerb teil. Dort werden dann in allen Berufen die besten Gesellen­innen aus ganz Deutschland ermittelt.

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