Mobilität -

Mit Unterflurlösungen den Raum besser nutzen Abrüsten im Laderaum

Durch den Ausbau mit Unterflur-Schubladen lässt sich das Volumen hinter der Trennwand des Transporters besser ausnutzen – mit einem erstaunlichen Effekt.

Denn eine gut organisierte Aufteilung des Laderaums eröffnet Handwerksunternehmen die Möglichkeit, ihren Fuhrpark auf kleinere Transporter umstellen. Das behauptet der Fahrzeugeinrichter Aluca und bietet auch gleich eine Lösung an: Erhöhter Laderaumboden mit Unterflur-Schubladen.

Bei Aluca heißt das System „dimension2“ – eine Art Downsizing für den Laderaum. Wie die Automobilindustrie mit gezieltem Steuerungsmanagement immer mehr Leistung aus kleinen Motoren herauskitzelt, will Aluca dem Volumen des Laderaums zu höherer Effektivität verhelfen. Die um bis zu 30 cm erhöhte Bodenplatte hält eine Traglast von 700 kg aus und bietet eine unverändert große Ladefläche, die zudem nicht von Radkästen beeinträchtigt wird.

Darunter lassen sich in Großraumschubladen Ersatzteile, Verbrauchsmaterial oder Maschinenkoffer verstauen. Die voll herauszieh- und abschließbaren Schubladen gibt es bis zu einer Länge von 164 cm, so dass sie auch lange Gegenstände wie Montier-Eisen oder Stative aufnehmen können. Selbst bei Vollauszug halten die Schubladen nach Herstellerangaben noch einer Flächenlast von bis zu 80 kg stand.

Das Unterflur-Schubladen-System schafft nicht nur Ordnung im Laderaum, sondern bietet dem Handwerker laut Aluca noch einen weiteren Vorteil. Statt nach Spax und Akku-Schrauber in gebeugter Haltung in den Wandregalen im Inneren des Laderaums zu suchen, kommt er bequem von außen an sein Werkzeug.

Max-Box von Klingler

Klingler

Besonders gut eignen sich Unterflur-Lösungen zum Transport von Werkzeugen und Kleinteilen für Pritschenfahrzeuge. VW hatte schon beim T2 Staufächer unter der Pritsche im Angebot, die bei späteren Generationen wieder fehlten. Doch Spezialfirmen wie Klingler aus Langenau-Göttingen schaffen für Abhilfe.

Mit der Max-Box erhalten Handwerksbetriebe Transportgelegenheit für Werkzeug oder Ausrüstung. Klingler fertigt die Max-Box für nahezu alle Einbausituationen bei Pickup, Transporter, Lkw, Kipper, Kranfahrzeugen, Anhängern und Sattelanhängern. Der rollengelagerte Vollauszug verschafft dem Handwerker leichten Zugang.

Der geöffnete Deckel mit Dichtfunktion wird durch eine Gasdruckfeder gehalten. In geschlossener und eingeschobener Position wird die Max-Box durch zwei abschließbare Verschlüsse unter der Ladefläche fixiert. Ein unerlaubtes Öffnen ist laut Klingler unmöglich.

Bott-Tainer auf der Ladefläche

Bott-Tainer

Wer auf der Pritsche genug Platz hat, kann sein Werkzeug auch dort transportieren. Der Gaildorfer Fahrzeugeinrichter Bott hat dafür den Bott-Tainer einwickelt.

Die witterungsfesten Boxen für die offene Ladefläche von Pritschenfahrzeugen sollen für Ordnung und Schutz der Werkzeuge und Materialien sorgen. Dominant ist ihr großräumiges Staufach, das Geräte, Werkzeuge oder Kleinmaschinen aufnimmt. Seitlich befinden sich optional Türen mit dahinter liegenden Staufächern oder Innenschubladen.

In den Ausführungen mit frontseitigem Rollladen lassen sich laut Bott weitere Einsätze wie Boxenböden oder Fachböden in die vor Spritzwasser und Hochdruckreinigern geschützten Bott-Tainer integrieren.

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