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Steuertipp Ab 2018 Fahrtenbuch führen: So sparen Sie Steuern

Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Regelung? Für die Ermittlung des Anteils der privaten Fahrten mit dem Firmenwagen gibt es unterschiedliche Methoden. Nur wer beide testet, kann sparen. So funktioniert’s.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie jedes Jahr einen zu hohen Privatanteil für die private Pkw-Nutzung zu Ihrem Gewinn hinzurechnen müssen? Dann kann das daran liegen, dass Sie den Privatanteil für Ihren Firmenwagen nach der 1-Prozent-Regelung ermitteln und folgende Kriterien vorliegen:

  • Für den Pkw sind kaum Kosten angefallen, weil dieser bereits abgeschrieben ist.
  • Der Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung war sehr hoch.
  • Sie haben den Pkw eigentlich kaum zu Privatfahrten genutzt.

Fahrtenbuch ab 1. Januar 2018 schafft Vergleichsmöglichkeit

Ob es sich nur um ein Gefühl handelt, dass die Privatnutzung zu hoch ist oder ob Sie vielleicht mit der 1-Prozent-Regelung gar nicht so schlecht fahren, können Sie ganz einfach herausfinden. Das erfordert aber 2018 das ganze Jahr über eiserne Disziplin. Die Rede ist von der Führung eines Fahrtenbuchs vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018.

Während des Jahres 2018 empfiehlt es sich, den Anteil für die Privatnutzung nach wie vor nach der 1-Prozent-Regelung zu ermitteln. Nach Abschluss des Jahres 2018 vergleichen Sie dann, ob die 1-Prozent-Regelung oder die Fahrtenbuchmethode steuerlich günstiger für Sie ist. Sie können in der Gewinnermittlung 2018 und in der Umsatzsteuerjahreserklärung 2018 die günstigste Methode wählen.

Steuertipp: Am unkompliziertesten ist die Führung eines elektronischen Fahrtenbuchs. Wichtig ist nur, dass Sie sich ein professionelles elektronisches Fahrtenbuch kaufen und ab 1.1.2018 mit den Aufzeichnungen starten. Was auf keinen Fall als elektronisches Fahrtenbuch beim Finanzamt durchgeht, sind Aufzeichnungen in Excel, weil hier nachträglich jegliche Aufzeichnungen nachträglich manipuliert werden kann. dhz

Weitere Steuertipps finden Sie im DHZ-Steuerarchiv.

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